Vor zwei Tagen hat die WM begonnen. Millionen schauen sich die Spiele an. So auch ich. Ich mag Fussball. Aber die Spiele haben auch eine Schattenseite. Das Land Brasilien hat Milliarden in diese Spiele gesteckt. Nur für einpaar Tage der Ablenkung. Nur damit die Welt einpaar Spiele sehen kann.
Die Bevölkerung ist sicher nicht gegen die Spiele. Aber sie ist dagegen, dass die Regierung nicht auch für sie schaut. Wieso die Busticketpreise erhöht werden musste, das verstehen viele nicht. Auch sind die Spiele für viele zu teuer. Sie können es sich nicht leisten an einen Match zu gehen.
Das zeigt mir wieder, dass die Welt nur auf das Äussere schaut. Dass es nur darum geht, das eigene Interesse zu befriedigen. Es geht nicht um die Menschen. Es geht um das Geld. Es geht um Ruhm und Ehere. Dies alles auf dem Buckel der Armen in den Favelas. Sie haben von all dem nichts. Sie haben aber auch das Recht auf bessere Lebensumstände.
Ich schaue die WM weil ich, wie Oben geschrieben habe, gerne Fussball sehen. Ich bin kein Fanatiker, aber ich lerne auch viel. Besonders von den Kommentatoren. Sie sprechen ein Sprache, die ich nicht kenne. Es ist die Sprache der Neurotypischen, der Normalen. Für ich ist es immer wieder spannend zu hören, was sie alles erkennen. Ich sehe von all dem nichts. Dabei geht es mir nicht um die Spielzüge sondern es geht mir um die Emotionen. Die erkenne ich nicht. Aber die Kommentatoren schon. Sie sprechen darüber wie wenn das nichts wäre. Dabei gibt es Menschen die das alles nicht sehen können. Somit habe ich von den Spielen auch was fürs Leben. Ich kann so lernen, wie die Menschen funktionieren.
Vieles was ich ich über Menschen weiss, habe ich aus der Bibel. Ich lernte anhand von ihr, was es heisst, Mensch zu sein. Lernte auch, was es heisst, sich nicht nur auf sich zu verlassen. Sondern sein Leben GOTT anzuvertrauen. Dies war und ist für mich immer noch die beste Schule. Ich habe von GOTT mehr gelernt, als in all den Schulen zusammen, in welchen ich war.
Die WM ist für mich aber auch positiv. Sie führt Menschen zusammen die sich nie getroffen haben. Die Menschen sprechen wieder miteinander. Sie streiten sich, sie freuen sich. Sie feiern. Sie sind vom Alltag abgelenkt. Was mich aber beängstigt ist, dass die Menschen einen so grossen Einsatz an Geld und Material verbrauchen können, aber für GOTT nichts bleibt. Sie wollen Ablenkung und Spass. Sie wollen GOTT nichts. Ja sie gedenken IHM nichts. Sie beten vor den Spielen nicht öffentlich. Was ich gut fände. Dank den Fussball zu GOTT finden. Wieso nicht. Er wäre die ideale Plattform um das Evangelium in die Welt zu tragen. Aber der Fussball muss neutral bleiben. Es darf nur um ihn gehen. Er darf keine Botschaft senden. Wieso nicht? Ich meine viele eifern ja den Fussballstarts nach. Wenn diese den Glauben leben würden, würden sicher viele ihnen folgen. Für GOTT wären so wieder Seeln gewonnen. GOTT hätte wieder neue Gläubige.
Ich finde es schade, das die Menschen immer nur Ablenkung wollen. Dass sie immer nur Spass haben wollen. Dass sie sogar Krank feiern, nur um die späten Spiele zu sehen. Wir haben eine Verantwortung. Nicht nur uns gegenüber, sondern auch den Mitmenschen gegenüber.
GOTT hilft uns, das wir unser Leben leben können. ER hilft uns in allem. Wir müssen nur wollen. Doch gerade jetzt, wo Millionen vereint sind, wollen die Menschen nicht hören. Sie sind laut. So laut, dass sie die Stimme GOTTES nicht hören. Sie wollen nicht hören. Wollen nicht, das ihnen der Spass verdorben wird.
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