Die WM zeigt es mal wieder. Die schwachen Mannschaften wurden im Vorfeld belächelt. Sie sollten dazu da sein, das die Starken weiterkommen. Doch es zeigt sich etwas ganz anderes. Die Schwachen gewinnen oder spielen unentschieden. Das hat niemand erwartet.
Für mich ist das ein gutes Beispiel wie es im wirklichen Leben funktioniert. Die Schwachen sind nicht schwach. Sie werden nur als solche angesehen. GOTT ist mit den Schwachen. ER stärkt sie. ER gibt ihnen Kraft und Hoffnung. Sie Starken sind die wirklich schwachen. Sie wollen GOTT nicht.
Ich selbst bin ja Autist. Also einer der Schwachen. Ich kann vieles, was normale Menschen einfach können, nicht. Und doch, kann ich vieles, was sie nicht können. Dies aber nicht, weil ich so gut bin. Nein, dies weil ich JESUS an meiner Seite habe. Weil ER mir hilft. Ohne IHN wäre ich nicht, das was ich heute bin. Ich kann mehr, als ich in Wirklichkeit könnte. Ich weiss, was ich kann. Aber das ist nicht das, was ich tue. Denn, der HERR leitet mich. ER gibt mir die Ideen. Die Worte. Die Energie.
Heute bin ich nicht mehr derjenige, der fragt, sondern derjenige, der gefragt wird. Das ist ein Unterschied. Dies ist aber nicht arrogant gemeint. Sondern soll einfach zeigen, dass wer mit dem HERRN ist, ein anderes Leben bekommt. Eines das über das Vermögen hinausgeht, das man zu leisten vermag. Ein Mensch kann alleine nichts bewirken. Nur in Verbindung mit GOTT kann er was wirklich sinnvolles leisten.
Mit geht es nicht um meine Arbeit als Informatiker. Es geht mir um meine Arbeit mit anderen Autisten. Ich arbeite mit Menschen und nicht mit Maschinen. Das ist etwas, was ich mit nie zugetraut habe. Etwas, das ich nie verstanden habe. Mit anderen Menschen arbeiten. Doch es ist meine Aufgabe, anderen Autisten eine Arbeit zu geben. Eine, die für sie passt. Das kann ich nicht alleine. Dafür brauche ich den HERRN. ER hat mich in diesen Beruf gebracht. Einen, der nicht erlernbar ist. Einer, für den es keine Ausbildung und keine Diplome gibt. Nur der HERR alleine hat mich gelehrt.
Mit diesem Beispiel zeige ich, dass es sich lohnt mit dem HERRN zu sein. Das es nicht eine Frage des Mutes ist, mit dem HERRN zu sein. Es ist eine Frage der Schwäche. Der Verletzbarkeit. Es ist eine Frage, ob man sich vom HERRN helfen lassen will. Ob man zulässt, dass man die Hilfe von JESUS annimmt oder nicht. Dafür haben wir ja unseren freien Willen bekommen. Nur dafür. Es geht nur darum, mit oder ohne GOTT zu leben. Für mehr ist er nicht da.
Die Menschen lassen sich nicht gerne helfen. Sie wollen alles alleine tun. Das verstehe ich. Aber ich verstehe es auch nicht. Denn die Hilfe, die wirkliche Hilfe ist nicht weit weg. GOTT ist nicht irgendwo. Nein, ER ist in uns. In unserem Herzen. ER ist um uns. Nur, die Menschen sehen IHN nicht. Sie erkennen IHN nicht. Sie sind sehend und doch blind. Genau so, wie JESUS es immer wieder gesagt hat. Wer Ohren hat der höre, wer Augen hat der sehe. So ist es doch. Die Menschen vermögen beides nicht. Die die es aber vermögen, die wissen um den wahren Reichtum des Reiches GOTTES. Sie wissen was einen Menschen wirklich reich macht. Es ist nicht der Betrag auf dem Bankkonto. Sondern ist JESUS selbst, der uns reich macht. Reicht an Liebe. An Kraft. An Hoffnung und Vertauen. Das ist der wahre Reichtum. Doch die Menschen wollen diesen nicht. Sie wollen nur immer mehr und mehr Güter und Geld. Sie wollen mehr und mehr. Wer aber GOTT erlebt hat, der will nicht immer mehr. Sondern der will den Willen des HERRN tun. Will SEINEN Willen umsetzen. Will anderen helfen. Es geht dann nicht mehr um einem selbst. Es geht um mehr. Es geht um das, was JESUS immer wieder gesagt hat. Die Nächstenliebe. Diese ist es, welche unsere Welt friedlicher machen würde.
In diesem Sinne euch allen einen gesegneten Sonntag. Amen.
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