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Samstag, 7. Juni 2014

Asperger und Jesus

Für Autisten gibt es viele Angebote, welche uns den richtigen Umgang mit dem Menschen lernen sollen. Wir sollten lernen, wie die normalen Menschen zu sein. Sollten lernen, wie sie kommunizieren. Wie sie denken. Wie sollten so werden wie sie. Nun, das geht nicht. Wie haben unsere eigenen Denkweise. So zu denken und handeln wie Normale, ist für uns nicht machbar. Aber die Normalen wollen, das wir so werden wie sie. Dies einfach deshalb, weil sie uns nicht verstehen. 
Ich selbst halte nichts davon. Den Umgang mit Menschen habe ich nicht von Menschen gelernt, sondern von JESUS. ER hatte mir das beigebracht, was ich brauche. Der Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen. Es gibt immer wieder Dinge, die ich lernen kann. 
Am meisten habe ich nicht aus Fachbücher gelernt, sondern aus der Bibel. Sie zu studieren hat mir mehr gebracht, als alles zusammen. Ich habe gelernt, was es heisst, auch andere Meinung zu akzeptieren. Was es heisst, nicht alles selber nur machen. Nicht an alles denken zu müssen. 
GOTT ist für mich da. Das war nicht einfach. Denn ich musste lernen, loszulassen. Musste lernen zu vertrauen. Musste lernen, dass ich jemanden an meiner Seite habe, der mir hilft. 
Früher war ich alleine. Habe mich um alles selbst gekümmert. Heute nicht mehr. Ich habe auch die Kraft nicht mehr dafür. GOTT wusste das. ER hatte mich im exakt richtigen Augenblick gerettet. Hatte mich aufgenommen. Hatte mich gelehrt, was es heisst, zu leben. 
Viele Autisten leben nicht. Sie existieren. Sie sind einfach. Machen sich zu allem Möglichen Gedanken. Denken und denken. GOTT hatte mich gelehrt, dass ich nicht nur denken soll, sondern auch handeln. Das es nicht nur darum geht, dass alles in meinem Kopf ist, sondern dass ich der Welt auch was geben muss oder soll. Dass ich nicht alleine bin. 
JESUS ist für mich nicht nur der Erretter sondern auch ein Freund. Einer, auf den ich mich immer verlassen kann. Einer der immer mit mir ist. Das war für mich neu. Denn ich kenne das nicht. Wusste nicht, wie das ist, wenn jemand einfach zu einem hält. Wie es ist, wenn man nicht alleine ist. Wenn man jemandem vertrauen kann. Nicht alles alleine machen muss. 
Das war und ist für mich immer noch erstaunlich. Auch nach so vielen Jahren die ich nun mit JESUS verbracht habe. 
Für mich war das Annehmen des Glaubens an JESUS etwas, das mein Leben komplett verändert hatte. Ich selbst kann es nur jedem empfehlen. Kann nur sagen, das es sich lohnt. Ich bin weder in einer Sekte noch sonst was. Ich lebe meinen Glauben für mich. Aber meine Gedanken dazu teile ich in diesem Blog. So kann ich der Welt auch was von meinen Erfahrungen berichten. Kann bezeugen, das der HERR lebendig ist. Und nicht nur Theorie, oder gar nicht existiert, wie viele behaupten. GOTT ist real. GOTT ist überall. Man muss IHN nur finden. Muss erkennen, dass ER uns umgibt. Das ER in uns ist. 
Das hat nichts mit Esoterik oder so was zu tun, sondern mit eigener Erfahrung. Mit dem, was ich erlebt habe. 
Alles begann mit dem lesen der Bibel. Nur lesen. Sonst nichts. Mit der Zeit habe ich gemerkt, was sie in mir bewirkt. Also habe ich begonnen, mit GOTT zu sprechen. Heute ist es für mich normal, das ich mit dem Allmächtigen spreche. Dass ich IHM alles erzählen kann. Dass ich mit IHM auch einfach so sprechen kann. Es war ein Prozesse. Doch einer der sich gelohnt hat. Heute geht es mir viel besser alles zuvor. Ich weiss, dass ich mich immer auf JESUS verlassen kann. Wenn ich nicht weiter weiss, kann ich IHN fragen, kann in der Bibel nachschauen. Sie ist liegt aufgeschlagen auf meinem Pult. So kann ich jederzeit in ihr lesen. Ich denke, dass die Bibel nicht in ein Bücherregal gehört, sondern auf ein Pult in eine Tasche. Sie muss immer greifbar sein. Sollte zum Leben gehören. So wie JESUS auch. ER sollte der Mittelpunkt eines jeden Menschen sein. 

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