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Montag, 29. Dezember 2014

Autismus und die Bibel

Als ich meine Diagnose erhielt, habe ich viele Bücher und Beiträge über den Autismus gelesen. Eine Antwort habe ich nicht gefunden. Alles war so klinisch oder aber einfach ein Gejammer. Ich suchte andere Lösungen. Andere Wege. 
In der Bibel habe ich die Lösung gefunden. Sie gibt mir die Antworten welche ich gesucht habe. Sie zeigt mir den Weg durch das Leben. Das hat nicht mit religiösem Fanatismus zu tun, sondern ist rein praktisch. Denn ich musste lernen, wie mit Menschen umgehen. Wie die Menschen sind. Das alles lernte ich aus der Bibel. Lernte, dass ich nicht alles alleine machen muss. Das JESUS mit mir ist, wenn ich denn will. Das war neu für mich. Ich musste lernen wieder ich zu sein. Musste lernen, dass ich auch wer bin. 
Die Bibel lehrte mich auch, mein Leben zu ändern. Meine Einstellung. Mein alles. Das war radikal, aber es hat sich gelohnt. Denn in all den Jahren in denen ich jetzt die Bibel lese, hat sich mein Leben stetig verbessert. Auch bin ich ruhiger geworden. Manchmal denke ich, wieso kaufe die Menschen so viele Bücher über Themen die schon lange behandelt wurden. Denn ich erkannte für mich, dass all die Werke über Autismus mühsam sind. Sie sind immer so ein Rundumschlag. Mehr ein Gejammer, was wir alles nicht können. Was man dagegen tun kann und muss. Nein, damit kann ich nichts anfangen. Ich wollte mich nicht einschränken. Wollte nicht einfach verdammt sein nichts mehr tun zu können. Die Bibel und der Glaube an den HERRN haben mich davon befreit. Denn der Glaube ist das, was mich frei macht. 
Die Liebe GOTTES. SEINE Barmherzigkeit. Die Bibel ist mein Wegweiser. Dank ihr kann ich immer wieder neue Kraft schöpfen. Kann leben. 
Nur, in den Therapien wird nie davon gesprochen. Nie kriegt man eine Bibel in die Hand gedrückt. Ist ja logisch. Wieso sollten sie das tun? Dabei kann die Bibel auch aus nicht religiöser Sicher gelesen werden. Einfach um zu lernen. Zu lernen was die Welt zu bieten hat. Aber auch, wer man selber ist. 
Dabei meine ich nicht das AT sondern das NT und die Briefe. Das Neu Testament hat mir sehr geholfen. Aber auch die Briefe. Sie lese ich immer und immer wieder. Denn sie zeigen mir jedes Mal was Neues. Das ist für mich das Phantastische an der Bibel. Denn sie ist nie gleich. Immer gibt sie wieder was Neues preis. Ihre Geheimnisse sind tief. Sehr tief. Ich musste erkennen, dass sie nicht ein Buch ist, sonder das WORT GOTTES. Das ist eine andere Dimension. Dagegen kommen die Bücher aus der Wissenschaft nicht an. 
Das Aufzeigen, was Asperger ist, naja, klar, das habe ich aus den Büchern der Wissenschaft. Aber wie leben, dass habe ich aus der Bibel. Und ich denke, genau darum geht es. Es geht darum zu leben und nicht sich nicht immer nur mit dem Autismus zu beschäftigen und jammern wie arm man ist. Der Glaube mach reich. JESUS gibt von allem mehr, als man braucht. Nur eines muss man. Vertrauen. Vertrauen auf GOTT. 

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