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Sonntag, 15. Juni 2014

Das Wort zum Sonntag

Der HERR gibt denen, die wollen, ein neues Leben. ER wischt das alte weg. Sorgt dafür, dass alles neu wird. Das ist eine, wenn nicht die grösste, Veränderung die man im Leben erfahren kann.
Das bedeutet aber auch, dass die Vergangenheit nichts mehr zählt. Das das was war, nicht mehr wichtig ist. Sie bleibt zwar ein Teil dessen, was uns ausmacht, aber sie ist nicht mehr wichtig.
Wichtig ist nur noch das, was vor uns liegt. Die Gegenwart und die Zukunft. Das was der HERR für uns bereit hält. Das was ER mit uns vorhat. Das wir das nicht immer erkennen ist nicht schlimm. Wir müssen nur dem HERRN vertrauen. Müssen glauben.
Ich hätte nie gedacht, das ich das mal kann. Mal erleben werde. Doch es ist genau so passiert. Der HERR hatte mir ein neues Leben geschenkt. Eines, das mehr ist, als einfach nur existieren. Eines, das für mich endlich einen Sinn ergibt. Ich habe eine Aufgabe. Nicht nur eine, sondern mehrere. Diese sind für mich geschaffen worden. Ich habe eine Frau, die perfekt zu mir passt. Wohne in einer Gegend, die besser nicht sein könnte und habe eine Arbeit, die mir gefällt. Jedoch habe ich das nicht von heute auf Morgen bekommen. Der Weg war weit. Es dauerte Jahre, bis ich das hatte, was ich heute habe.
Das ist das Zweite was man haben muss. Geduld. Sie ist es, welche uns im Glauben stärkt. Sie ist es, welche uns näher an den HERRN bringt. Aber nicht nur an IHN, sondern auch an das Leben. An das eigene Leben. Sie bringt uns Ruhe und Kraft. Die Geduld ist eng mit dem Glauben verbunden. Der Glaube wiederum mit dem Vertrauen. Dieses wiederum mit GOTT. So sieht für mich der Weg zu und mit GOTT aus.
Ich kann mir heute nicht mehr vorstellen, wie es ist, ohne den HERRN zu leben. Denn alles was ich mache, tue ich im Vertrauen auf den HERRN. Ich weiss, das ich mich auf IHN verlassen kann. Das ich nicht immer alles selbst tun muss. Das ich einen Beschützer habe. DEN Beschützer. Dabei geht es mir nicht um Krankheiten oder so. Es geht mir um mein gesamtes Leben. Darum das es auf dem richtigen Weg bleibt. Darum, das ich geführt und nicht verführt werde.
In einer Zeit in der alles nur noch nach dem Aussen beurteilt wird, ist es für mich umso wichtiger, dass wir uns um das INNEN kümmern. Um unsere Seele. Um unseren Frieden. Wenn sich die Menschen so um ihre Seele kümmern würden, wie sich sich um ihr Äusseres kümmern, dann wäre die Welt ruhiger. Die Menschen wären nicht immer so gestresst und würden auch nicht immer so ein Chaos veranstalten. Sie wären zufriedener. Aber dem ist leider nicht so. Wir leben in einer Ego-Welt. Einer Welt in der das Innere nichts mehr zählt. In der nur noch das Ansehen und das Geld regiert. Die Menschen lassen sich durch alles Mögliche verführen. Sie wollen immer alles gleich haben. Wollen immer die ersten sein. Wollen dazugehören. Ich will nur zu GOTT gehören. Mein Leben in SEINEM Namen leben. Mir ist es egal, was andere über mich denken. Mir ist es aber nicht egal, was GOTT über mich denkt. Klar, ich weiss nicht, was ER über mich denkt. Wer kennt die Gedanken GOTTES? Aber ich gehe einfach von mir aus. Stelle es mir vor. So lebe ich ein GOTT orientiertes und nicht ein Mensch orientiertes Leben. Eines das nach dem Innern und nicht nach dem Äussern strebt.
GOTT ist in uns allen drin. Also im INNERN. GOTT ist auch im Äussern. In dem, was wir sehen. Doch der Weg zu GOTT führt über das Gebet. Das Gebet ist einen Sache des Innern und nicht des Äussern. Das zeigt mir, das wir uns nicht nach dem orientieren sollen, was Aussen ist, sondern innen.
Der Weg mit GOTT ist ein Weg der nur Gutes hat. GOTT ist das Reine das Perfekte. So ist auch sein Weg. Das heisst nicht, das wir dadurch perfekt werden. Das ist nur GOTT. Aber wir werden anders. Wir werden dank GOTT gelassener. Zufriedener.
In diesem Sinne euch allen einen gesegneten Sonntag. Amen.

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