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Donnerstag, 1. November 2012

Die Kirche 2.0

Die Kirchen werden immer leerer und leerer. Dies ist sicher nicht nur ein Zeichen, dass die Menschen weniger von ihr halten, als vielmehr auch, dass sie anders beschäftigt sind. Sie haben keine Zeit mehr in eine Predigt zu gehen. Ich selber, nehme mich davon nicht aus.
Nur weil die Kirchen fast keine Teilnehmer mehr haben, heisst das nicht, dass nicht doch ein Bedürfnis nach Kirche da ist. Es ist vielmehr so, dass einfach kein Austausch mehr zwischen den Pfarrern und seiner Gemeinde stattfindet. Dies aus den Oben genannten Gründen.
Die Kirche muss also wieder wier früher zu Jesu Zeiten zu den Menschen gehen. Dies kann sie nur tun, wenn sie sich mit den SocialMedias befasst. Und nicht nur das. Sondern auch da präsent ist. Sie muss sich als neu erfinden. Die Menschen heute tauschen sich auf den verschieden Plattformen rege aus. Sie informieren sich über weiss nicht was alles. Da sollte die Kirche doch ebenfalls dabei sein.
Ein Webseite zu besitzen, dass ist heute nicht mehr genung. Denn wer will schon Predigten lesen, oder sich informieren, wer wem untergeben ist. Nein, die Menschen wollen aktiv sein. Sie wollen etwas beitragen können.
Genau das ist nur mit dem Web 2.0 möglich. Dieser Blog zum Beispiel, ist Gegenstand vom Web 2.0. ich als User trage etwas dazu bei. Der Aufwand ist sicher nicht zu unterschätzen, doch er wird sich sicher auf lange Sicht lohnen. Denn nur so kann die Kirche erreichen, dass sie auch wieder ernst genommen wird. Sie muss ihre Macht und ihr Wissen auch weiterhin der Welt kundtun. Nicht in leeren Kirchenrängen, nein , in vollen Foren und Blogs. Da muss sie hin. Da ist die Welt heute.
Es mag vielleicht für viele Kirchenväter komisch wirken, dass sie einen PC statt einer Kanzel gebrauchen sollen. Aber mit etwas Übung und Mut klappt das dann auch. die Kirche hat viele fähige Menschen, welche für sie arbeitet. Dieses Potential sollte sie auch im 21. Jahrhundert nutzen. Denn es kann nicht sein, dass sie immer noch im 20. Jahrhundert ist.
Ich weiss, dass in der Kirche Diskussionen und Bemühungen im Gange sind, dies zu ändern. Doch dies muss rasch geschehen. Diskutieren bringt nichts, es muss gehandelt werden. Jetzt!
Diesen Blog schreibe ich genau auch aus diesem Grund. Wir Christen brauchen Stimmen im Netz. Nicht fundamentalistisch, aber kritisch. Ich sehe es als meine Aufgabe an, diesen Blog zu betreiben. Denn ich will, dass das Christentum auch im Internet gelesen und gehört wird. Die Kirche ist wichtig, und auch sie sollte gehört werden, nicht nur wir Blogger.

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