Für viele ist das Beten eine rein formelle Angelegenheit. Sie sagen das Vaterunser auf, und meinen, damit sei es getan. Sie sehen nicht, dass sie einfach nur einen Text aufsagen. Zum beten gehört mehr, als einfach einen Text aufsagen.
In Situationen, welche schwierig sind, neigen Menschen dazu, genau das zu tun. Sie treten nur dann mit dem HERRN in Verbindung, wenn es ihnen schlecht geht. Sie meine, dass sie gerettet werden. Das wieder alles so sein wird wie immer. Es ist meiner Meinung nach Egoismus. Es geht nur um sie. Nicht um die anderen Sie wollen, dass alles gut wird.
Dabei ist ein Gebet nichts anderes, als die direkte Kommunikation mit GOTT. Es sollte in der eigenen Sprache und mit eigenen Worten gesprochen, oder aber gedacht werden. Ja, denn der HERR kann auch Gedanken lesen. Das vergessen viele. Denn nicht das, was aus dem Mund kommt, ist entscheidend, sondern was aus dem Herzen kommt.
Eine Verbindung mit GOTT ist das Schönste, was es gibt. SEINEN Segen und seine Liebe zu spüren.
GOTT ist für uns alle da. In guten wie in schlechten Zeiten. Wir sollten ihm jeden Tag dankbar sein, für das Tageswerk. Ohne es zu werten. Denn ER gibt uns, was wir brauchen. ER führt uns durch den Tag. Dies nach SEINEM Willen. Das Gebet ist also unsere Möglichkeit, mit IHM zu sprechen. Mit IHM unsere Sorgen und Ängste zu teilen. ER wird uns gewiss antworten.
Das Vertrauen in den HERRN ist sehr wichtig. Denn so öffnen wir unseren Geist für IHN. So kann er durch uns wirken. IHN als Apotheke zu missbrauchen, missfällt IHM. Denn ER ist nicht dafür da, das wir unseren Willen mit seiner Hilfe tun, sondern seinen Willen durch uns. Das ist ein Unterschied. Dies zu erkennen ist nicht so einfach. Denn, ist alles in Ordnung, wird GOTT vergessen. Steht es jedoch schlecht, so muss er es richten. Das klappt meistens nicht. Denn der Wunsch und das Gebet kommen nicht von Herzen. Vielmehr ist es doch so, dass die Menschen irgendwann gelernt haben, es in so einer Situation zu tun. Das beten wird also wie eine Kopfschmerztablette verwendet. Dabei ist GOTT kein Apotheker. Nein, ER ist der HERR.
Was fehlt, ist der Respekt vor dem Höchsten. Das Bewusstsein, dass ER über allem steht, und nicht wir. Wir sind seine Kinder, aber nicht sein Befehlsgeber. ER ist es, welcher uns befiehlt. Wobei befehlen nicht ganz richtig ist. ER gibt uns ein, was zu tun oder zu sagen ist. SEINE Stimme ist leise. Wer IHN hören will, braucht Ruhe, und keine Hektik.
Beten sollten wir, so steht es in der Bibel, in einem ruhigen Raum. Für uns alleine. Es ist als die Zeit gedacht, in welcher wir alleine vor den HERRn mit unseren Anliegen treten. Da sollten andere nicht zugegen sein. Es ist eine private Angelegenheit, welche niemanden ausser GOTT angeht. ER ist auch ein sehr geduldiger Zuhörer. Niemand hat mehr Geduld mit uns, als der HERR. Dies sollten wir nicht vergessen. Uns sollte auch nichts peinlich sein. Denn alles was ist, ist durch IHN entstanden. Wir brauchen uns für nichts zu schämen. IHM können wir alles, wirklich alles anvertrauen. Was es dazu braucht, ist nur das Verständnis, dass es so ist. Mehr nicht.
Gebete sind wichtig für uns. Sie erleichtern unser Herz. ER selber hat gesagt, dass wir alle unsere Sorgen auf IHN werfen sollen. Dies ist das Angebot schlechthin. Bessere geht es nicht. Kein Mensch wird dies je zu uns sagen. Also sollten wir dieses Angebot jederzeit nutzen. Es steht uns zu. Denn der HERR hat es gesagt. Und was ER sagt, ist wahr.
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