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Sonntag, 18. November 2012

Das Wort zum Sonntag

Langsam aber sicher sieht man überall Weihnachtsstände. Man kann Kerzen ziehen. Die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest beginnt so langsam. Dabei ist erst Mitte November. Es sind noch über vier Wochen bis Weihnachten.
Der Kommerz ist überall sichtbar. Jeder will mit Weihnachten ein Geschäft machen. Dabei hat Weihnachten eine ganz andere Bedeutung. Diese ist, die Geburt des HERRN. Das sollte gefeiert werden. Und nicht das Geld und der Profit. Es wird ja immer vom Weihnachtsgeschäft gesprochen, aber nie von der Geburt des HERRN. Diese spielt für die Geschäft keine Rolle. Hauptsache die Kassen klingeln. Mehr nicht.
Für viele Beginn auch eine Art Leiden. Denn es entsteht langsam der Druck, Geschenke zu kaufen, die Wohnung zu schmücken. Viele beginnen sich jetzt schon auf dieses Fest vorzubereiten. Weihnachten wird so zu einem Kommerzfest. Der Druck das richtige Geschenk zu finden und alles recht zu machen steigt.
Werden die Leute jedoch gefragt, wie sie Weihnachten handhaben, so meinen viele, dass sie keine Geschenke mehr machen. Ich frage mich dann immer, wieso die Läden dann immer voller Menschen sind. Mehr als sonst. Irgendwie ist die Aussage und das Verhalten paradox. Aber so ist es scheinbar nur einmal. Man will ja auch mitmachen. Menschen sind Mitmacher.
Die Menschen sollten wieder lernen, was Weihnachten eigentlich bedeutet. Die Erlösung wurde uns da geschickt. Der Friede und die Rettung. GOTT hat sich uns geschenkt. Wir sollten IHM dafür dankbar sein. Geschenke können wir sicher machen, doch sollten sie von Herzen kommen, und nicht einfach geschenkt werden. Einfach, weil es Tradition ist. Lieber etwas Kleines, dafür ehrlich, als etwas Grosses, um zu imponieren. Der HERR kam als Kind auf die Welt. Also klein. ER kam nicht in all seiner Pracht und Herrlichkeit zu uns. Was ER ja auch hätte tun können. Aber im Kleinen liegt ja die Grössen. Und nicht in der Grösse selbst. Dies wird immer wieder verkannt. Es sollte uns auch als Hinweis für unser eigenes Verhalten dienen. ER ist uns ein Vorbild. Hat es vorgemacht, wie wir auch sein sollten. Bescheiden und klein. ER wird uns erhöhen, wenn ER es für richtig hält. IHM sollten wir vertrauen, und nicht den Menschen.
Ich selber, mache meinen Liebsten jedes Jahr Geschenke. Jedoch sind sie immer praktisch. Meistens edle Speisen oder Öle. Einfach etwas, was gebraucht wird. So haben die Liebst lange Freude daran, und denken sicher jedes Mal an einem. Und nicht nur an diesem einen Tag, respektive in im Moment des Auspackens.
Der HERR wuchs ja auch vom Kind zum Manne. Es ist also auch ein lebenslanger Prozess gewesen. So sollten wir es auch handhaben, und uns nicht einfach der Werbung und der Tradition hingeben. Dabei sollen wir auch wissen, was die Liebsten wollen, oder an was sie Freude haben. Es geht nicht darum, dass wir Eindruck schinden. Liebe schindet niemals Eindruck. Denn alles was von Herzen kommt, ist grösser, als das Grösste.

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