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Donnerstag, 15. August 2013

Der Weg zu GOTT

Der Weg zu GOTT ist nicht vorhersehbar. Er ist nicht lernbar. Und schon garn nicht berechenbar.
Ich fand den Weg zu GOTT, wie ich schon geschrieben habe, in einer Klinik in den Bergen. Doch nicht gleich. Es dauerte eine Weile, bis ich erkannte, dass ich nicht einfach so dort war.
Jeden Morgen gab es eine Meditationsrunde. Da wurde jedes Mal aus einem Buch vorgelesen. Immer war jemand anders an der Reihe. Eines Tages wurde ich gefragt, ob ich auch mal vorlesen wolle. Zu diesem Zeitpunkt traute ich mir nichts zu. Rein gar nichts. Vorlesen? Nein.
Und doch, ich habe dann doch vorgelesen. Dabei blieb es aber nicht. Ich las in der Zeit in welcher ich dort war, viele Male vor. Ich wollte sogar mit der Zeit vorlesen. Dies war mein erster wirklicher Kontakt mir GOTT. Ich merkte, dass sich was in mir veränderte. Langsam, aber stetig. Ich wollte mehr. Mehr wissen, mehr merken. Mehr von GOTT. Ich wollte GOTT. Ich bekam GOTT auch. Voll und ganz. Doch nicht so, wie ich mir das gedacht hatte, sondern viel sanfter. Jeden Tag ein wenig mehr. Jeden Tag ging es mir besser. Am Ende des Aufenthaltes, konnte ich wieder ganz wenig denken, und auch mal raus. Dies konnte ich zu Beginn nicht. Ich war wie gefangen in der Klinik. Ich konnte nicht raus. Konnte nicht weg. Nichts. GOTT hatte das geändert. ER hatte mich wieder in die Welt geführt.
Doch dies reichte nicht. Ich musste nochmals an einen anderen Ort. Dort gab es kein Vorlesen. Dort gab es Psychiater und Medikament. Das pure Gegenteil. Klinik pur.
Was ich aber mitnahm, war die Bibel. Ich las jeden Tag in ihr. Sie half mir mehr, als die Medikamente. Diese waren auch wichtig, und haben ihren Beitrag sicher gut geleistet. Doch die Bibel hatte für mich den Erfolg gebracht, welchen ich nicht zu träumen gewagt habe. Mit der Zeit konnte ich wieder raus. Einkaufen. Spazieren. Stricken. Ja, stricken. Das habe ich auch gelernt. Das hat mir meine Konzentration wieder zurückgebracht. Eines Tages begann ich sogar wieder mit Sport. Dies alles Dank der Kraft GOTTES. ER gab mir jeweils zum richtigen Zeitpunkt genau die Kraft, welche ich brauchte. So fand ich langsam wieder in das Leben zurück. Langsam bedeutet in diesem Fall 6 Monate. Das war die Zeit, welche ich brauchte, um wieder einigermassen klar zu kommen.
Der Weg GOTTES ist für jeden verschieden. Ich habe meinen gefunden. Oder besser gesagt, ich wurde gefunden und geleitet. Heute, werde ich einfach noch geleitet und gelehrt. Dies ist die Art GOTTES wie ER uns SEINE Absichten mitteilt. Ich bereue den Schritt zu GOTT bis heute nicht. Im Gegenteil, ich bin froh, dass ich IHN gefunden habe. Dass ich die Bibel studieren durfte. Das ER mir gezeigt hat, was sie alles beinhaltet. Das sie nicht einfach ein Buch ist, sondern SEIN WORT. Das sie Leben retten kann. Das sie auch neues Leben geben kann. Sie ist der wahre Quell des Lebens. Sie ist der Ursprung des Glaubens an GOTT. Am Anfang war das WORT. Das ist so. Die Bibel ist das WORT. Sie ist der Anfang vom Weg zu GOTT. Sie hat auf alle wichtigen Fragen des Lebens eine oder mehrere Antworten. Der Weg zu GOTT führt nur über sie. Durch die lernte ich JESUS kennen. JESUS ist bis heute mein Lehrer, Freund und Kumpel. ER ist alles in einem. Aber am wichtigsten ist, das ER mein RETTER ist. ER hatte mich gerettet. Das ist das was der HERR ist. Erlöser und Erretter.
GOTT segne euch alle.

1 Kommentar:

  1. Danke Vater für diese Seite, Danke für Deinen Heiligen Geist, den Du allen sendest, die sich an Dich halten, um gerettet zu werden. Danke, dass Du Gerhard gerettet hast und für die Gabe zu schreiben, die Du ihm gegeben hast.
    Du versorgst uns mit allem was wir brauchen, jeden Tag und heute, wo ich das nicht so erkennen konnte, führtest Du mich wieder auf diese Seite, um mich zu erinnern und zu ermutigen, danke dafür, amen.
    Gott segne Dich, Gerhard weiterhin ganz reich, amen!

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