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Sonntag, 4. August 2013

Das Wort zum Sonntag

Religionskriege, so scheint es, gehören der Vergangenheit an. Das Beispiel, welches immer wieder dafür verwendet wird, sind die Kreuzzüge. Doch diese waren nichts anderes als eine Täuschung. Denen, welche ins Heilige Land ziehen, werden die Sünden erlassen. So das Versprechen des Papstes.
Jahrhunderte später kam Martin Luther. Damit der Vatikan gebaut werden könnte, brauchte die Kirche Geld. Viel Geld. Also gab sie Ablassbriefe heraus. Wer einen kaufte, dem wurden die Sünden vergeben. Martin Luther wehrte sich dagegen. Er durchschaute das Spiel, und prangerte den Papst für sein unchristliches Verhalten an. Dafür wurde er verurteilt. Jedoch, wurde er auch gerettet. Diese Rettung ermöglichte es ihm, die Bibel ins Deutsche zu übersetzen. So, dass jeder, der lesen konnte, sie in seiner Sprache lesen konnte. Dies war der Anfang der Reformation.
In beiden Fällen, versprach die Kirche etwas, was sie nicht leisten kann. Das vergeben von Sünden. Denn dies kann nur der HERR. Nur ER hat die Vollmacht, uns unsere Sünden zu vergeben. Niemand sonst. Beide Fälle liegen schon Jahrhunderte zurück. Heute, so scheint es, ist das mit dem Ablass vorbei. Doch leider nein. Twitter ermöglicht es den Gläubigen, dass ihnen die Sünden vergeben werden. Dies ist ein Service des Vatikan. Statt Geld, werden heute einfach Daten gesammelt. Wieso der Vatikan dies wieder macht, ist mir schleierhaft. Es ergibt keinen Sinn. Jeder Gläubige weiss, dass nur GOTT die Sünden vergeben kann.
Religionskriege haben wir auch heute noch. Es gibt die Fanatiker des Islam. Sie wollen den Glauben mit allen Mitteln durchsetzt haben. Sie gehen dabei wie die Kreuzritter vor. Wer am Heiligen Krieg teilnimmt und stirbt, den erwartet das Paradies. Das ist das selbe Schema wie damals. Nur, dass es ihnen nicht um Geld direkt geht, sondern um Macht. Macht und Geld, sind immer die Auslöser für Böses. Sie sind die Verführer. Sie sind der Grund wieso Menschen sterben müssen.
JESUS hat mal gesagt, dass SEIN Reich nicht von dieser Erde ist. Nun, das stimmt. SEIN Reich ist der Himmel. Aber er ist zugleich der HERR von allem. ER strebt nicht nach Macht und Geld. Sondern nach Liebe und Erlösung. Nach Befreiung und Frieden. Dies ist SEIN Wille und SEIN Reich. IHM sollen wir nachfolgen. Nicht der Macht und dem Geld. Beides zu besitzen ist sicher nicht schlecht, und kann das Leben angenehm machen. Doch nur das Leben gegen Aussen, nicht gegen Innen. Da bleibt ohne den HERRN eine Leere, die sich mit nichts auffüllen lässt.
Martin Luther hatte Recht, als er behauptete, dass niemand zwischen der Bibel und dem Menschen stehen darf. Die Bibel ist das Wort GOTTES. Der Mensch alleine weiss, was er damit machen soll. GOTT wird ihn lehren. Es braucht keinen Priester. Es braucht keine Kirche. Und doch, braucht es sie. Denn wer sonst würde all das Gute verbreiten und auch viele gute Werke tun? Die Kirche ist zugleich auch ein Auftrag des HERRN. Sie muss sein. Doch jeder kann für sich entscheiden, wie viel Zeit er ihr widmet.
Religion war und ist immer noch ein Grund, wieso die Menschen sich bekriegen. Sie können scheinbar nicht akzeptieren, dass jemand an etwas anders glaubt. Das jemand andere Vorstellungen hat. Dabei rufen alle Religionen zum Frieden und zur Toleranz auf. Die Menschen wollen dies aber nicht hören. Sie wollen ihren Willen durchsetzt haben, nicht den des HERRN.

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