Translate

Freitag, 12. Juli 2013

Leben wie Jesus

Heute leben wir weniger. Vielmehr existieren wir. Wir arbeiten, haben die Familie oder sind sonst irgendwie beschäftigt. Doch Zeit für uns, haben wir nur selten. Auch geht es in erster Linie immer darum, was man selber will, nicht, was man für die anderen tun kann. Auch auf die anderen Rücksicht nehmen, ist nicht angesagt. So kommt es mir jedenfalls vor. Die Menschen wollen einfach ihr Ding durchziehen, und wer mitmacht, ok, wer nicht, Pech.
Ich selber bin da auch keine Ausnahme, aber ich weiss darum. Für mich ist es immer sehr anstrengend, wenn ich mich auch um andere kümmern muss. Wenn ich mich in andere hinein versetzten soll. Stichwort: "Empathie". Dies kenne ich nur aus der Literatur. Als Autist kenne ich das nicht. Ich bin für mich da, und doch bemühe ich mich, so gut ich kann, auch für andere da zu sein. Nicht immer nur an mich zu denken, oder was ich will. Gelernt habe ich das nicht in irgendwelchen Sitzungen mit Psychologen oder sonst wo, nein, in der Bibel. Genauer genommen in den Evangelien.
Jesus zeigt da sehr gut, wie es geht. Wie man nicht sich an erster Stelle setzten soll, sondern das Gemeindewohl. Das Wohl der Menschen. ER selber hat uns gezeigt, wie wir das machen sollen. Nun, wir alle sind nicht Jesus. Wir alle sind nicht GOTT. Und doch, hat ER uns einen Weg gezeigt, welchen auch wir gehen können. Nicht so perfekt wie ER. Doch ich denke, wir haben die Möglichkeit, es so gut wie menschenmöglich zu machen.
Nicht immer nur auf sich zu achten, sondern auch mal fragen, was der andere will. Das hat nichts mit Aufopferung zu tun. Das hat nichts damit zu tun, dass man sich immer hinten anstellen muss. Das man nur noch für die anderen da sein muss. Nein, so was muss aus innerer Überzeugung kommen. Denn nur so hat man die Kraft und den Willen. Beides jedoch kommt nicht aus dem Menschen heraus, sondern von GOTT. Wir können dies ohne IHN nicht machen. Wir haben keine Möglichkeit, dies ohne GOTT zu tun. Jesus selber hat immer gesagt, ER tue nicht seinen Willen, sondern den des Vaters. Nun, das ist auch für uns heute noch gültig. Wir sollen nicht unseren Willen tun, sondern den von GOTT. ER wird uns schon zeigen, wie wir zu leben haben. ER führt uns durch unser Leben. Denn wer kennt es besser, als ER. Immerhin ist ER ja der Schöpfer davon.
In der heutigen Zeit, wo sich alles nur noch um Materielles dreht. Wo man immer nur das Neuste haben muss. Immer überall gewesen sein muss, ist es schon fast ein Anachronismus. so zu leben wie Jesus gelebt hat. Wir alle haben Arbeit, eine Wohnung, Auto(s), Handy(s), was auch immer. Doch das ist nur das Äussere. Leben wie Jesus hat nichts damit zu tun. Es geht um die innere Einstellung. Um die Einstellung von uns GOTT gegenüber. Von uns uns selbst gegenüber. Von und den Anderen gegenüber. Diese drei  Punkt sind für mich die Grundlage. Sie zeigen, aber auch, dass GOTT immer an erster Stelle kommt. Zuerst kommt ER, dann alle und alles andere. Nicht wir sind wichtig, sondern GOTT. Nicht wir sind diejenigen welche bestimmen, sondern GOTT. Nicht wir leben unser Leben, sondern GOTT.
Dies klingt jetzt auch so, als ob es darum geht, einfach die Verantwortung auf GOTT zu schieben. Nun, dem ist nicht so. Wir sind für all unser Handeln selber verantwortlich. Wir müssen dafür gerade stehen. Nicht GOTT. Was wir tun, hat immer Folgen. Egal ob Gute oder Schlechte. GOTT ist nicht so einfach fassbar. SEINE Art zu denken und handeln übersteigt unsere Vorstellung bei weitem.
Leben wie Jesus ist also nicht einfach rumwandern und auf alles zu verzichten. Sondern es geht mehr um die Einstellung. Um die Art wie wir mit unserer Umgebung umgehen. Können wir vergeben? Können wir verzeihen? Auch den anderen so akzeptieren wir er ist? Können wir uns selber akzeptieren, wie wir sind ?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen