Seit gestern 20 Uhr ist die katholische Kirche ohne Papst. Dies obwohl der Papst noch lebt. Nach 718 Jahren ist es erst das zweit Mal, das dies geschieht. Jetzt ist es an den Kardinälen, so schnell wie möglich einen neuen zu wählen. Die Kirche braucht einen Hirten. Sie braucht ihn auch als Symbol des Glaubens.
Ich hoffe, dass sich das Konklave schnell und für den Richtigen entscheiden wird. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig das die Kirche einen Hirten hat. Jemand der der Welt die Stirn bieten kann. Nicht alles einfach akzeptiert und das Evangelium stark vertritt. Die Worte des Papstes sind nicht nur für gläubige Katholiken wichtig, nein, die ganze Welt hört auf ihn. Ob sie nun gläubig sind oder nicht. Der Papst gibt immer zu reden. Seine Auftritte werden im TV gezeigt. Seine Bilder und Bücher überall verkauft. Für mich ist der Papst nicht nur der Hirte der katholischen Kirche, sondern der Hirte alle Menschen. Er ist der Vertreter Jesu auf Erden. Das ihn nicht alle akzeptieren, ist mir klar. Denn es gibt ja nicht nur Christen auf der Welt. Muslime, Juden, Naturreligionen und Atheisten. Doch auch sie beobachten, was der Papst sagt und tut.
Ich jedenfalls verfolge die Wahl gespannt und bete, dass wir wieder einen guten Papst bekommen werden. Für mich ist er wichtig. Nicht, dass er auf mein Leben einen Einfluss hat, oder ich nur glaube was er sagt. Aber er ist für mich ein Vorbild in Sachen Glauben. Auch seine Bücher interessieren mich. Das ganze Wesen des Papsttums ist für mich sehr interessant. Es ist ja eigentlich kein Amt, sondern mehr eine Aufgabe. Der Papst selbst, ist mittelos. Er besitzt nichts. Obwohl es immer den Anschein macht, das er reich ist. So ist er doch nur ein normaler Mensch. Jedoch ist er der Vertreter Christi auf Erden. Er hat nur seinen Glauben und die Macht, welche ihm das Papsttum verleit. Ohne diese könnte er nichts machen, und würde auch nicht gehört werden. Daher sehe ich das Papsttum als sehr modern an.
Heute wird so viel wie noch nie kommuniziert. Alle News sind immer und überall sofort verfügbar. Auch der Papst hat eine Webseite und Twitter. Er ist auch auf der Höhe der Zeit. Er ist für mich persönlich mehr IN als jemals zuvor. Den Grundstein dazu hat Papst Johannes Paul II. gelegt. Er hat als erster Papst auch die Medien wirksam mit einbezogen. Benedikt hat einfach da weitergemacht, Johannes aufgehört hatte. Das Erbe wird hoffentlich mit dem Neuen weitergeführt.
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