Morgen treffen die Kardinäle in Rom ein. Sie werden sich zum Konklave versammeln, um einen neuen Papst zu wählen. Das Konklave wird in Latein abgehalten. Die Sprache der Kirche. Sie ist ein Relikt aus alten Zeiten.
Früher wurden die Messen in Latein gehalten. Das Volk verstand nichts. Also konnte die Kirche ihre Macht ausüben, da ja kaum jemand lesen konnte, ganz zu schweigen von Latein. Sie war eine Art Geheimsprache. Heute ist es zum Glück so, dass die Messen in der Landessprache abgehalten werden, und jeder der lesen kann, auch die Bibel lesen kann. Sie ist ja ebenfalls in der Landessprache verfasst.
Die Sprache ist das wichtigste Medium, um den Weg zu GOTT zu finden. Sie sollte nicht ein Hindernis sein, sondern der Schlüssel. Mit GOTT spricht man ja auch in seiner eingenen Sprache.
GOTT hat der Welt viele Sprachen beschert. Wir sollten IHM dafür dankbar sein. ER hat uns seine unendliche Macht durch die Sprachen gezeigt. Die Kirche sollte meiner Meinung nach auch das Konklave und ihre Texte in Englisch oder einer anderen Weltsprache verfassen. Latein ist nicht die Sprache GOTTES, sondern die der Römer. Sie waren keine Christen. Sie hatten den Polytheismus. Auch haben sie zu Beginn die Christen verfolgt und getötet. Wieso also genau deren Sprache übernehmen? Zumal sie auch niemand mehr spricht.
Die Sprache zu ändern, wäre für mich ein Zeichen, dass sie die katholische Kirche auch für das Volk öffnet. Es ist so, dass die Predigten im Vatikan in italienisch oder sonst einer Sprache gehalten werden, aber die grossen und wichtigen Texte der Päpste sind im Original in Latein. Obwohl auch sie nicht mehr richtig Latein können, halten sie daran fest.
Wir beten zu GOTT in unserer Sprache. ER versteht uns ohne Probleme, und wir IHN. ER gibt uns in unserer Sprache Antwort. Die Kommunikation mit GOTT ist etwas vom Wichtigsten. Denn ohne sie könnten wir nicht um Vergebung bitten. Ohne sie könnten wir nicht unsere Sorgen und Freuden mit IHM teilen. Klar weiss ER sie. Klar sind siei IHM nicht verborgen. Aber ER will, dass wir mit IHM reden. Das wir aussprechen, was wir wollen.
Die Kirche und Theologen schreiben Texte, die niemand versteht. Sie sind so komplex, dass sie nur Gelehrte verstehen. Das kann nicht der Sinn der Sache sein. GOTTES Sprache ist einfach. Sie ist für jedermann verständlich. Die Gelehrten nehmen sich auch heute noch das Recht heraus, Text so zu verfassen, dass sie einer Erklärung von ihrer Seite bedürfen. Doch kaum jemand interessiert sich für diese Texte. Die Bibel reicht völlig aus. Sie ist die Grundlage. Sie ist der Halt welchen wir haben. Nicht die komplexen Texte der Kirche. Niemand will ein Theologiestudium machen müssen, um einpaar Zeilen zu verstehen. Die Bibel kann man auch ohne Studium bestens verstehen. Genau darin liegt das Wunder des HERRN. Er hat uns ein Buch so gegeben, dass es von allen Menschen verstanden wird. Egal, welche Bildung, Ethnie oder Kultur er angehört. Die Bibel ist universal. Das kann kein anders Buch von sich behaupten. Weder die Thora noch der Koran. Diese beiden sind für die jeweilig Kultur bestimmt. Wobei die Thora ja eigentlich nur die ersten 5 Bücher des AT sind. Also ein Teil unserer Bibel. Aber die Thora hat noch viel mehr Texte. Sie sind für die Juden. Die Bibel hingegen ist für alle. Sie wurde geschrieben, dass alle den Weg zum HERRN finden. Sie wurde in einer Sprache geschrieben, welche leicht verständlich ist. Und GOTT sein Dank, gibt es sie heute in allen Sprachen.
Die Sprache ist also das Bindeglied zwischen den Menschen, der Bibel und GOTT. Wir sollten GOTT für dieses Geschenk dankbar sein.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen