Gestern war ein historischer Augenblick. Der zurückgetretene Papst traf den den amtierenden Papst in Castel Gandolfo. Dies hat es in der Neuzeit noch ie gegeben. Es war ein privates Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Papst verzichtete sogar auf sein Recht an dem für ihn vorgesehenen Platz zu beten. Er betete zusammen mit Ratzinger auf der Gebetsbank.
Diese Geste zeigte, dass der Papst sich nicht päpstliche Rechte herausnahm, sondern bescheiden blieb. Er mischt sich auch, so gut es geht unter das Volk. Er ist nicht abgehoben in seinem Palast, sondern ein Papst des Volkes. Er zeigt Demut und Armut. So gut es sein Amt es eben zulässt.
Wir sollten ihn als Vorbild nehmen, und nicht immer auf unsere gesellschaftliche und berufliche Stellung beharren. Wir alle sind Menschen, und somit gleich. Es spielt keine Rolle, was wir darstellen, sondern was wir sind. Wir sind Menschen. Gezeugt von GOTT. Alle sind wir SEINE Kinder. Kein Mensch ist besser oder höher gestellt als der Andere. Dies ist aber genau das, was viele nicht sehen wollen. Sie meinen, dass Geld und Macht sie zu mehr befähigt, als sie sind. Geld und Macht verführen zur Überheblichkeit und Arroganz. Man kann das mal wieder gut bei den Löhnen der Bankenmanger sehen. Sie geben sich gerne mal wieder 40-50% mehr Lohn. Die normalen Angestellten kriegen nichts oder nur sehe wenig mehr. Das ist für mich Arroganz. Sie haben nicht begriffen, was der HERR will.
Ein Reicher der viel gibt, aber im Verhältnis zu seinem Vermögen, wenig gibt, kann vor dem HERRN nicht bestehen. Ein Armer welcher wenig gibt, aber für ihn viel, kann vor dem HERRN bestehen. Am Ende geht es darum, wie wir vor dem HERRN stehen. Wir alle werden eines Tages vor dem HERRN stehen, und uns rechtfertigen müssen. Diejenigen, welche den HERRN in sich und mit sich haben, haben gewonnen, die anderen werden nicht die Sieger sein.
Dieses Denken mag komisch wirken, da es scheinbar auf das Jenseits gerichtet ist. Niemand weiss, was nach dem Tod kommt. Und doch haben wir einen Zeugen. Jesus. Er berichtete uns davon. SEINE Worte sind gewiss wahr. Richten wir unsere Leben danach aus, so wird das Leben selber viel besser. Denn es verliert nicht an Bedeutung, sondern gewinnt dazu. Wir verhalten uns anders, als wenn uns alles egal ist. Reine Profitgier bringt einem nicht weiter. Nur das Konto wird grösser. Aber auch das Sündenkonto. Nur Jesus kann es ausgleichen. Wir können uns nicht freikaufen oder den HERRN bestechen. ER hat ja alle Reichtümer dieser Erde geschaffen. IHM gehört ja alles. Was können wir IHM geben? Nur unser Leben, Vertrauen und unsere Liebe zu IHM. Mehr können wir nicht geben. Mehr will ER auch nicht.
Der Papst lebt uns genau das vor. Trotzt seines neuen Reichtums, ist er bescheiden geblieben. Er verzichtet auf vieles. Doch aus seiner Sicht, ist es nicht verzichten, sondern den Willen des HERRN leben. Er ist ein Mann GOTTES. So wie wir auch. Nur sehen wir, was er so macht. Doch auch unser Umfeld sieht, was wir machen und wie wir sind. Was aber der Mensch denkt ist nicht so wichtig, wichtig ist nur, wie GOTT uns sieht. Nach IHM sollten wir streben, und uns von SEINEN Gedanken und SEINEM Willen leiten lassen. Nicht vom unsrigen. Denn es gilt auch heute noch:"DEIN Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden." Das sollten wir niemals vergessen. ER ist der HERR und nicht wir. Leben wir SEIN Leben, und das Leben wir wirklich zum Leben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen