Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Gestern war auf der Autobahn ein riesen Chaos. Die aus dem Westen fuhren in den Osten, die aus dem Osten in den Westen. Die Menschen brauchen es scheinbar, im Stau zu stehen. Der Verkehr war enorm. Dazu kam das schöne Wetter. Wieso tun sich die Menschen das an? Wieso können sie nicht mit dem zufrieden sein, was sie haben. Es muss immer mehr und extremer sein.
Den Jahreswechsel, kann man nicht mehr zu hause geniessen. Nein, es muss etwas spezielles sein. An einem Ort wo Tausende auch sind. Das Gemeinsame scheint wichtig zu sein. Auch dazu zu gehören. Und doch will jeder für sich sein. Jeder ist sich ja selbst der Nächste. Die anderen können warten, oder werden erst gar nicht beachtet. Hauptsache, man kriegt, was man will. Hauptsache alles passt für einem so wie man es will.
Das Ende des Jahres kann aber auch dafür benutzt werden, sich mal über seine Einstellung GOTT gegenüber bewusst zu werden. Habe ich mich so verhalten, wie es der HERR für richtig hält? Habe ich mich überhaupt um GOTT und meine Seele gekümmert? Wenn nein, wieso nicht? Nun, ich denke, dass das Nein deshalb ist, weil immer das Argument der Zeit eine Rolle spielt. Die Menschen haben immer für alles andere Zeit und Geld. Nur für den HERRN nicht. Sie investieren all ihre Zeit in sich selbst. Dagegen ist nichts einzuwenden. Jedoch sollte auch Zeit für den HERRN bleiben. Die Zeit, welche man mit dem HERRN verbringt, ist die Zeit, welche einem wirklich etwas bringt. Die Zeit, welche einem Antworten liefert. Aber auch Ruhe und Besonnenheit.
Leider waren viele mal wieder damit beschäftigt, Feuerwerkskörper zu kaufen. Der Einkaufswahnsinn ging weiter. Feuerwerk ist für mich nichts anderes, als das Zeichen, das man sich auch das noch leisten kann. Egal was es kostet. Hauptsache, es ist lauter als alle anderen, und heller. Das kann es nicht sein.
Gegen ein schönes Feuerwerk, ist nichts einzuwenden. Die Kommunen organisieren ja meistens auch ein grosses. Das sollte doch eigentlich reichen. Mir jedenfalls, reicht es voll und ganz.
Dann sind da noch die Skipisten. Die sind vor dem Jahreswechsel immer überfüllt. Alle müssen noch schnell auf die Pisten. Hauptsache wieder mit allen anderen anstehen. Wieder warten. Aber das scheint den meisten nicht viel auszumachen. Warten.
Doch sie warten und warten. Der HERR kommt aber so nicht zu ihnen. Er erwartet, dass man selber aktiv wird. Das man sich IHM zuwendet. Das kann niemand für einem übernehmen. Niemand kann einem denn Kontakt mit dem HERRN herstellen, ausser man selbst.
Das schönste Feuerwerk, ist doch die Liebe des HERRN zu uns. Dass ER uns aufgenommen hat. Das ER uns liebt. Dafür braucht man kein Geld auszugeben. Im Gegenteil. Man kriegt mehr dafür, als man je zu träumen wagte.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen