Autisten leben in ihrer eigenen Welt. So wird es behauptet. Nun, das mag stimmen. Dieser Satz kommt sicher daher, das wir vieles von der Welt nicht mitbekommen. Daher denken die NT das wir immer nur in uns leben. Doch, was soll daran so verkehrt sein?
Der Buddha lehrt, das wir uns der Welt entsagen sollen. So gut wir können. Das wir nach dem Inneren streben sollen. Nicht nach dem Äusseren. Insofern sollte es doch für Autisten einfacher sein, ein Buddha zu werden. Sollte. Denn, wir werden von den Normalen, NT, dazu gebracht, so zu sein und denken wie sie. Das hindert einem dann.
Jedoch, wenn man die Lehre des Buddha genau liest, kann jeder einfach erkennen, wie einfach es sein kann. Das man frei sein kann, wenn man nicht immer auf andere hört. Wenn man beginnt, sich selber zu erforschen. Seinen Geist zu beruhigen. Das wiederum ist ein Problem von vielen Autisten. Sie denken und denken. Wissen nicht, wie sie diese Gedanken ausschalten sollen. Sie sind mehr hinderlich als förderlich.
Nun, Meditation. So wie sie der Buddha lehrt. Nicht so wie es viele meinen, das es richtig sei. Wenn es einer wusste, dann der Buddha. Nach ihm ist ja keiner mehr einer geworden. Wieso? Weil sie alle nicht das getan haben, was er sagte, sondern ihr eigenes Ding.
Der Buddha, das denken viele, sei eine Art Gott. Ist er aber nicht. Hat er auch nie behauptet. Sonder er war ein Menschen. Wie wir alle. Also könnten auch wir Buddha werden. Erwacht. Sicher, das bringt so einiges mit sich.
Beginnen tut alles damit, zu erkennen, das nichts Bestand hat. Alles kommt und geht. Entsteht und vergeht. Aber auch, das die Menschen nicht einfach gefühllos sind. Das man ihnen zuhören sollte. Ruhig im Geiste bleiben. Rechtes Reden und rechte Achtsamkeit. Sicher, schöne Worte. Doch sie stimmen. Nur, wer will diese heute noch hören. Sich mit sich befassen? Nein. Und das in der Zeit der Selfies. Das ist komisch. aber so sind die NT nun mal. Sie sind komisch.
Wieso ich das schreibe? Wieso ich so schreibe und nicht wie früher? Nun, ich habe in den letzten 6 Monaten etwas entdeckt, das mich zuerst schockiert hat. Nach genauerem Nachdenken, bin ich aber auf die selben Ergebnisse wie der Buddha gekommen. Nur, das ich kein Buddha bin. Dazu bin ich zu sehr in den Alltag eingebunden. Ich versuche aber, so gut ich kann, mich an seine Lehre zu halten. Was nicht immer einfach ist. Mir aber ein viel ruhigeres Leben gibt. Ich kann vieles gelassener nehmen. Hätte ich nie gedacht.
Besonders in der heutigen Zeit so denke ich, ist es auch mal einen Blick wert, die Reden des Buddha zu lesen. Nicht das was andere schreiben, sondern das, was der Buddha gesagt hatte. Das ist was anderes. Das jedenfalls ist meine Erkenntnis aus 6 Monaten Buddhismus.
Der Buddha, so denke ich kann den Autisten mehr geben, als die NT. Er hat das Ganze durchschaut. Lebte irgendwie auch ins einer Welt. In einer Welt, die er uns aber zugänglich gemacht hatte. Durch seine Reden.
Buddha lehrt uns anders zu denken. Zu hinterfragen. Nichts für absolut wichtig zu nehmen. Nichts einfach so anzunehmen. Zu denken, das man mehr haben muss, als die anderen. Gier, Hass und Neid. Die drei Geistesgifte. Recht hat er. Wenn ich mir die Welt ansehe, so sehe ich bei den Menschen genau das. Sie haben es einfach nicht begriffen. Hören nicht mehr auf den Mann aus Indien. Derjenige der uns eine Lehre gebracht hat, die in seiner reinen Form kaum mehr einer kennt. Sie ist eine Lehre die immer kleiner wird. Sie ist aber die grösste aller Lehren. Denn sie lehrt uns das wir nicht alles sind. Das wir nicht immer mehr brauchen. Sondern, das weniger mehr ist. Nur, erkennen muss man das selber. Geht es um Erleuchtung? Wie es oft behauptet wird? Nein, es geht darum recht zu leben. Anderen und sich keinen Schaden zuzufügen. Gerecht und Ruhig zu sein. Es geht nicht darum blind zu sein, sondern wirklich zu sehen. So wie die Welt ist und nicht so, wie es die NT gerne hätten. Eine Illusion. Eine die überwunden werden kann. Der Buddha hat es geschafft, wieso also nicht auch wieder mal einer? Nur wer übt könnte es schaffen. Die Zeit für einen Neunen Buddha ist meiner Meinung nach reif. Denn die Welt verkommt immer mehr.
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