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Sonntag, 6. Juli 2014

Das Wort zum Sonntag

Wieder einmal sein Sommerferien. Die Menschen können nicht warten. Sie müssen gleich losfahren. Doch weit kommen sie nicht. Ach kurzer Zeit stehen sie. Sie stehen im Stau.
Für mich ist das typisch für unsere Zeit. Die Menschen wollen alles sofort. Denken, dass sie die Einzigen sind. Das nur sie was wollen. Sind dann erstaunt, wenn andere das Selbe zur selben Zeit wollen. Es ist doch so, überall muss man anstehen. Überall hat es viele Menschen. Sie sind wie ein Schwarm der über ein Ereignis herfällt. Sie kennen keinen Gnade. Besonders dann nicht, wenn sie Ferien haben. Sie haben ja Ferien, also ist alles erlaubt. Sie werden zu Tieren. Der Mensch geht verloren. Da aber alle so werden, ist es nicht schlimm. Niemand fällt auf.
Ich für mich versuche das alles zu vermeiden. Denn ich fahre nicht in die Ferien. Wozu? In der Region wo ich wohne, machen andere Ferien. Wieso also wegfahren und stauen? Nein, das muss nicht sein.
Die Menschen sind unruhig, wenn sie was wollen. Sie finden dann keinen klaren Gedanken mehr. Wenn mir das passiert, dann bitte ich den HERRN um Ruhe. Das ER mir hilft, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Das ich nicht einfach nur handle, sondern bewusst handeln kann. Das ich nicht so werde wie die, die GOTT nicht haben. Schliesslich sind wir ja auch Zeugen des Höchsten. Wir sollen den Anderen zeigen, wie es ist, mit GOTT zu leben. Nach SEINEN Werten. Nicht nach den Werten des Menschen. Diese sind immer nur mit Stress und Lügen verbunden. Jeder schaut nur für sich. GOTT lehrte mich, dass ich auch für andere da sein soll. Dass ich nicht nur für mich schauen soll.
JESUS sagt, das wer gibt, dem wir gegeben. Nun, dem ist so. Wer anderen gibt, der erhält seinen Lohn von GOTT. Dieser Lohn ist mehr als das, was man gibt. Dabei handelt es sich nicht um irdische Reichtümer. Es handelt sich vielmehr um Zufriedenheit und Ruhe.
Genau das ist es doch, was vielen fehlt. Sie sind ständig damit beschäftigt etwas zu tun. Sobald was ansteht, müssen sie dabei sein. Müssen los. Sie warten nicht. Kommen nicht in die Ruhe. Sie sind immer gestresst. Ferien um zu stauen. Ferien um zu stressen. Die Menschen scheinen das zu gebrauchen, sonst würden sie das ja nicht tun.
Ich sehe nicht ein, wieso ich da mitmachen sollte. Es bringt mir nichts. Es ist für mich angenehmer, wenn ich mit meiner Frau einfach die Ferien geniessen kann. Wenn wir Ausflüge machen. Aber nicht an das Meer fahren, wo alle sind. Die Menschen fahren dahin, wo andere Menschen sind. Es scheint so, als ob sie als Kollektiv reagieren würden, ohne das sie wissen, das sie so handeln. Sie sind auch eine Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft von Touristen, die alle nerven.
Ich bin lieber in der Gemeinschaft des HERRN. Ich mache da keine Ferien. Ich bin immer mit GOTT und GOTT mit mir. Da gibt es keine Auszeit. Ich finde, das ist auch gut so. Denn das Leben ist eine Art Fluss der keinen Unterbruch kennt. Wieso also von GOTT Ferien nehmen, wen ER dafür sorgt, das es einem gut geht? Mir geht es nur dank dem HERR gut. Ohne IHN würde ich im inneren Chaos versinken. Wüsste nicht mehr was tun. Könnte nicht mehr leben.
Die Menschen nehmen in den Ferien Abstand vom Alltag. Ich hingegen finde, das es keinen Alltag gibt, sondern einfach nur Tage. Jeder Tag für sich ist ein Geschenk. Mal ist es ein guter Tag, mal nicht. Aber immer denke ich, das jeder Tag seinen Sinn hat. Denn GOTT tut nichts sinnloses. Also schätze ich jeden Tag so wie er ist.
In diesem Sinne euch allen einen gesegneten Sonntag. Amen.

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