In einer Welt in der man nur noch lebt um täglich arbeiten zu gehen, braucht der Mensch einen Gegenpol. Immer nur arbeiten bringt es auf Dauer nicht. Die Menschen, viele zumindest suchen ihren Ausgleich in dem sie viel weg sind. Sie gehen klettern, in die Ferien oder einfach nur shoppen. Sie machen Yoga und weiss nicht was alles noch. Sie kehren aber nicht zu sich zurück. Sie sehen nicht, dass alles was sie machen, sie nicht beruhigt. Denn alle beschriebenen Tätigkeiten sind Tätigkeiten. Sie haben nichts mit Ruhe zu tun. Nichts mit Kraft. Dies aber kann nur GOTT geben. Nur ER kann uns beruhigen. Nur ER kann uns einen Sinn geben.
Doch im Alltag ist es nicht immer einfach, mit JESUS zu sein. Denn zu viele Menschen sind um einem herum. Sie alle wollen etwas. Sie alle haben ihre eigenen Sorgen. Sie alle meinen, dass es immer nur um sie geht. Sie haben niemanden, der ihnen zuhört. Sie haben JESUS nicht. Dadurch wird der Alltag stressiger, als er sein müsste. Die Leute brauchen das aber scheinbar. Doch wenn sie in Ruhe gefragt werden, dann eben doch nicht. Sie kennen es einfach nicht anders. Sie sehen auch nicht, dass es noch eine andere Lösung gibt. Eine die nichts kostet. Eine, die immer bei einem ist. Eine, die einem trägt.
Diese Lösung heisst JESUS. Ich selber könnte mein Leben, so wie es ist, nicht ohne JESUS bestreiten. Könnte all das, was ich mache so nicht machen. Immer wenn ich denke, dass es nicht mehr weitergeht, oder ich nicht mehr weiter weiss, dann greift GOTT direkt in meinen Alltag ein. ER öffnet mir Perspektiven, welche ich nicht bedacht hatte. Das zeigt mir jedes Mal wieder von Neuem, dass GOTT für mich schaut. Dass ER direkt in das Geschehen eingreifen kann und auch will.
Jemandem davon erzählen, tue ich nicht. Ich lebe meinen Glauben für mich. Dieser hat auf Arbeit nichts verloren. Und doch denke ich manchmal, dass es Sinn machen würde, das auch die Menschen mit denen ich zusammen arbeite, wissen sollten woher ich das alles habe. Woher ich den Willen haben zu arbeiten. Aber auch, wieso sich immer wieder neue Möglichkeiten ergeben. Aber ich denke, dass sie mir nicht zuhören würden. Nicht glauben würden, was ich erzähle. Sie würden das einfach als Spinnerei ab tun. Die die glauben und nach den Satzungen des HERRN leben, die leben nach ihnen. Sie wissen, was GOTT vermag. Die anderen sollen es selber erfahren. Es bringt meiner Meinung nach nichts, Menschen zum Glauben zu bewegen. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Es geht nicht. Auch heute, wo immer noch Religionskriege geführt werden, führt es nicht zum erhofften Ziel. Die Menschen glauben das, was sie wollen. Doch für mich ist der Glaube nicht einfach glauben. Er ist für mich leben. Erfahren. Das ist es. Der Glaube ist spürbar. Erlebbar. Nicht einfach nur Theorie. Ich denke, das ist es, was wir Gläubige im Alltag erleben. Wir spüren GOTT. Wir spüren, das wir nicht alleine sind. Egal was kommt. GOTT ist immer mit uns. ER ist unser Alltag, nicht die Menschen. Diese sind auch wichtig. Besonders diejenigen, welche man liebt. Doch GOTT liebt uns auch, und auch wir sollen GOTT lieben. So entsteht das, was GOTT immer gesagt hat. Wer jemanden liebt, der erlebt GOTT. Wer jemanden liebt, der ist mit GOTT. Denn, GOTT ist die LIEBE. Diese Liebe brauchen wir für den Alltag. Diese Liebe ist es, welche uns antreibt. Diese Liebe ist es aber auch, welche uns ermöglicht, mit anderen Menschen zusammen zu sein und etwas gemeinsam zu erreichen. So integriere ich GOTT in meinen Alltag. Ich versuche zu leben was ich glaube. Nun, es gelingt mir auch nicht immer perfekt. Aber am Ende des Tages danke ich GOTT für den Tag. Danke IHM für alles. Das ist es doch, was alles ausmacht. Am Ende des Tages wieder zu GOTT zurück zu kehren. In sich zu kehren. Ruhe zu finden.
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