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Sonntag, 7. April 2013

Das Wort zum Sonntag

Ostern ist vorbei. Der Papst hatte uns allen gezeigt, was Demut ist. Er hatte auf so vieles verzichtet, und sogar Gefangenen die Füsse gewaschen. Dies ist das, was Jesus auch getan hatte. Mit dieser Geste hatte Jesus uns gezeigt, das ER nicht zum herrschen gekommen ist, sondern um zu dienen. Wir denken aber immer, dass wir herrschen müssen. Alles beherrschen. Niemals die Kontrolle verlieren. Wir wollen immer alles selber bestimmen. Doch der HERR hatte uns anderes gelehrt.
Wir sollen IHM vertrauen. Uns von IHM leiten lassen, und nicht das tun was uns gefällt. Wir sollen uns  IHM hingeben. Demütig sein. Und nicht überheblich und arrogant. Dies entspricht leider nicht mehr unserer Zeit. Heute muss man immer stark und ein Alleskönner sein. Keine Schwächen darf man haben. Es gibt ja Seminare und Kurse dagegen. Diese sollen einem helfen, dass man sich noch besser in der Welt behaupten kann. Doch dies alles braucht es nicht. Der HERR schaut zu einem. ER hilft einem. Doch man muss es zulassen. Den HERRN akzeptieren. Dies wollen viele nicht, obwohl sie sich nach jemandem sehnen, welcher sie trägt und auch versteht.
Es sind ja wieder Ferien. Überall ist ein Chaos. Alle sind mal wieder unterwegs. Alle müssen irgendwo in den Stau oder anstehen. Sie müssen müssen. Dies ist doch nicht der Sinn von Ferien oder Erholung.
Wirkliche Erholung gibt es nur beim HERRN. ER reinigt einem. ER gibt einem die Kraft, welche man braucht. Und nicht die Ferien im Chaos. Viele verwechseln Ferien mit innerer Ruhe. Sie meinen, wenn sie nicht arbeiten müssen, können sie sich erholen. Doch machen sie sie sich dann wieder einen Stress. Immer nur im Stress sein, und sich dann wundern, wieso sie eines Tages nicht mehr können.
Ich mache keine Ferien mehr. Ich lebe mein Leben so, wie es der HERR will. ER gibt mir jeden Tag das, was ich brauche. Einfach wegfahren, damit ich weggefahren bin, brauche ich nicht mehr. Meine Kraft bekomme ich vom HERRN. Dies mache ich schon seit Jahren so. Bereut habe ich es bis heute nicht. Im Gegenteil. Ich glaube an den HERRN, und ich wurde noch nie von IHM enttäuscht. Sich immer nur darauf zu konzentrieren, was man will und was einem bedrückt, bringt auf Dauer nichts.
Dem HERRN kann ich alles anvertrauen. ER zeigt mir immer wieder Wege, wie ich weiterkomme. Da brauche ich nicht in den Urlaub zu fahren. Denn ich kann jeden Tag so geniessen, wie er ist. Jeder Tag hat etwas schönes. Auch wenn nicht alle Tage Stressfrei sind. Das jedoch gehört dazu. Wir werden vom HERRN gefordert. Denn Leistung erbringen, gehört dazu. Einfach nur zuhause zu sitzen oder nur an die Ferien zu denken, ist nicht im Sinne des HERRN. ER will, das wir SEINE Werke tun. Das Wort "tun" bedeutet ja, etwas machen. Also mache ich.
Demut und Reue sind die Dinge, welche wir zeigen sollten. Dass das nicht immer einfach ist, erlebe ich selber. Denn manchmal bin ich auch Mensch. Ein Mensch hat nun mal seine Schwächen. Doch der HERR vergibt denen, die an IHN glauben, die SEINE Werke tun. ER ist nachsichtigt und gütig. ER ist der Allmächtige. Dies bekomme ich immer wieder zu spüren. ER hat eine unendliche Geduld.

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