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Sonntag, 20. März 2016

Das Wort zum Sonntag

Anschläge Anschläge. Die Welt versinkt immer weiter im Chaos. Die Nachrichten sind voll von negativen Schlagzeilen. Die Menschen wissen einfach nicht mehr, was sie tun sollen. Denn, wenn sie nicht das kriegen was sie wollen, werden sie aggressiv. Sie haben keinen Glauben mehr. Sie folgen keiner Lehre. Auch wenn Terroristen behaupten sie folgen dem Koran, so tun sie dies nicht. Denn sie haben nicht begriffen was er lehrt. Alle Religionen lehren nur eines. Frieden. Dabei spielt es keine Rolle, welche man annimmt oder welcher man folgen will.
Die Erkenntnis ist, das die Menschen nicht mehr zu sich finden. Sie wissen über sich nichts. Sie sind nur noch getrieben vom Wahn das alle so werden müssen wie sie selber. Sie haben keine innere Ruhe mehr. Sie haben das Denken und die Besonnenheit verloren. Sie folgen nur noch dem, was andere sagen. So müssen sie nicht selber denken. Sie handeln ohne zu wissen was sie tun.
Für mich als Autisten ist das schwierig zu verstehen. Denn ich erlebe immer mal wieder, das die Menschen Angst vor mir haben. Weil ich Autist bin. Nur, müsste nicht ich Angst vor ihnen haben. Denn die NT sind doch diejenigen, welche all den Terror und das Leid in die Welt bringen. Sie fügen anderen Leid zu. Nicht wir. Aber ich habe keine Angst. Muss ich auch nicht haben. Sonst würde ich wahnsinnig werden.
Der Buddha lehrt, dass wir uns auf uns verlassen sollen. Aber auch, das wir prüfen sollen was andere sagen. Nicht einfach blind den Lehren anderer folgen. Nicht einfach annehmen was andere sagen. Das tun heute noch die wenigsten. Sie folgen einer Lehre. Diese wird für das Absolute erklärt. Alle die nicht dieser Einer Lehre folgen sind die die irren. Nun, ich wurde in den letzten Wochen eines Besseren belehrt. Denn ich erkannte, dass es egal ist welcher Lehre man folgt. Es geht immer nur darum wie man mit sich und anderen Menschen umgeht. Insofern sind die Lehren nichts anderes als Rechtleitungen für unser Leben. Wer darüber nachdenkt der wird es selber erkennen.
Es geht nicht darum GOTT oder nicht. Es geht darum das man sein Leben lebt. Im Einklang mit sich und GOTT. Aber nicht fanatisch. Nicht als Spinner der anderen sagen will, was sie glauben dürfen und was nicht.
Ich frage mich oft, woher die Menschen das Recht haben, anderen zu sagen was sie glauben sollen und was nicht. Was sie tun müssen, damit sie einer Religion angehören dürfen. Nun, das ist alles ein Witz. Denn das kann jeder für sich selber entscheiden. Es sind nicht die anderen die bestimmen, sondern man selber. Das aber erkennen viele nicht. Sie folgen einfach den Verführungen der Welt. Sie haften an ihr. Sie können nicht loslassen. Sie verstehen nicht, das die Welt eine Illusion ist. Das die Wahrheit dahinter liegt. Nicht indem was wir mit den Augen sehen, sondern mit dem Geist.
Wer in sich geht, der wir sehen lernen. Der wir Ruhe finden. So wie es der Buddha lehrte. Der 8-fache Pfad. Der hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit der Art wie man leben soll. Wie man mit sich selber umgehen soll. Wie man das Leben betrachten soll.
Keine Religion lehrt, das wir das Leben nicht geniessen sollen. Das wir nicht leben sollen. Aber die Menschen haben was anderes daraus gemacht. Sie nutzen die Religion als Machtinstrument. Sie nutzen sie als Waffe. Und viele folgen ihnen. Folgen ihnen weil DAS ihnen scheinbar Halt gibt. Dem Leben einen Sinn. Dabei besteht der Sinn doch darin, das wir Leben. Das wir unser Leben so gut wir können leben. Denn im Wort LEBEN kommt das Wort leben vor. Es ist beides. DAS LEBEN und leben als Verb. Naja, das wollen aber viele nicht. Sie halten an Dingen fest die sie zu Taten verleiten die sie selber nicht verstehen. Kann das deren Sinn sein? Vielleicht. Ich weiss es nicht. Jedenfalls wollen es die Menschen so. Sie wollen nicht erkennen. Wollen nicht Erwachen. Sie schlafen lieber ihr Leben, als das sie erwacht durch das Leben gehen.
In diesem Sinne euch allen einen gesegneten Sonntag. Amen.

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