Menschen müssen sich von allem ein Bild machen können. Sie müssen etwas erst sehen, damit sie glauben können. Egal was es ist, der Mensch muss alles zuerst mit eigenen Augen sehen. Damit er dies erreichen kann, kann er sich auch Bildnisse machen. Das sehen wir in vielen Kulturen, die Bilder von ihren Göttern gemacht hatten. Nur, damit sie sie sehen können. Damit sie ein Stück Stein oder Holz anbeten können.
Der Mensch begreift nicht, das der Glaube nichts mit Bildern zutun hat. GOTT hat uns gesagt, das wir uns kein Bildnis von IHM machen sollen. Dafür hat ER SEINE Gründe. Ich denke, dass es IHM wichtig ist, dass wir Glauben. Denn sehen ist nicht gleich glauben. Die Menschen verwechseln das immer wieder. Sie erschaffen sich falsche Bildnisse, die sie anbeten. Die ihnen das Gefühl geben, dass sie jemand sind. Dass sie mehr sind, als andere.
Diese Bildnisse heute sind sicher grosse Einkaufstempel. Apple-Produkte. Technologie, Autos. Daran glauben die Menschen. Sie können sich ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Aber es sind auch Produkte über die sie ihren Lebensstil ausdrücken. Über die sie den anderen zeigen, was sie haben. Wer sie denken, dass sie sind. Sie sehen aber nicht, dass das alles nur Schein ist. Das das alles vergänglich ist.
GOTT ist nicht vergänglich. GOTT ist der Ewige. Wieso also nicht zu GOTT wechseln, statt sich immer nur auf das Materielle beziehen? Wieso GOTT nicht annehmen? GOTT gibt uns mehr, als alles was die Menschen uns geben können. ER gibt uns mehr, als wir uns erträumen können.
Doch die Menschen glauben nur wenn sie sehen. Sie machen sich Bilder. Sie lieben es, wenn sie etwas berühren können. Ich verstehe das nicht. Denn GOTT, kann berührt werden. GOTT kann gesehen werden. Die Frage ist nur, ob man das zulassen will. Viele fürchten sich vor GOTT. Fürchten sich vor der anderen. Menschen fürchten sich ständig. GOTT sagt aber, das wir uns nicht fürchten sollen. GOTT meint damit, dass wer mit IHM ist, sich nicht zu fürchten braucht. Doch die Menschen wollen nicht mit GOTT sein. Sie wollen mit sich sein.
Heutzutage gibt es ja diese Selfies. Sie fotografieren sich selber. Sie feiern sich selber. Sie und nur sie. Für mich ist das der perfekte Ausdruck vom falschen Bildnis. Die Menschen glauben nur an sich. Sie glauben aber nur dann an sich, wenn sie sich im Spiegel sehen oder fotografieren. Sie glauben nur dann an sich, wenn sie diese Bilder auch veröffentlichen können. Wenn sie kommentiert werden. Für mich ist das einfach nur noch krank. Das sind für mich Menschen, die nicht begriffen haben, dass unsere Welt andere Probleme hat, als sich selber zu feiern. Aber es ist auch ein Ausdruck dafür, dass unsere Welt dekadent ist. Dass wir nicht mehr wissen, was zu tun ist. Dass wir uns nur noch selbst verwirklichen können. Nicht alle klar. Aber der Trend geht schon in Richtung ich ich ich. Mir macht das Sorgen. Denn ich sehe, dass die Menschen von GOTT abfallen. Dass sie keinen Sinn mehr in GOTT sehen. Ja, sie meinen, dass sie GOTT nicht gebrauchen oder sie erzählen die grösste Lüge überhaupt, dass GOTT nicht existiert. Das ist für mich Blasphemie.
Doch heute spielt das alles keine Rolle mehr. Jeder darf sagen und denken was er will. Daran gibt es auch nichts auszusetzen. Doch wie kann jemand behaupten, dass es GOTT nicht gibt, wenn er nicht überprüft hat, ob es GOTT gibt?
Die Menschen suchen den Himmel ab. Behaupten, sie sehen GOTT nicht. Das heisst also, dass es ihn nicht gibt. Nun, sie begreifen nicht, dass GOTT in uns ist. In allem ist. GOTT ist nicht so sichtbar wie die Menschen denken. GOTT ist in allen Lebewesen und aller Materie sichtbar. Aber ER ist auch durch unser Handeln und tun sichtbar.
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