Die Gesellschaft ist einen steten Wandel unterzogen. Was heute als normal gilt, galt vor einpaar Jahren als aussergewöhnlich oder speziell. Jede Zeit hat ihr Spezielles und ihr Normales. Ich denke, es kommt drauf an, wie man das für sich selber definiert. Wie man den steten Wandel sieht. Wirklich Bestand hat ja nichts. Alles ist immer in Bewegung. Was heute gilt, ist morgen veraltet. Da Schritt zu halten, ist fast nicht mehr möglich. Das ist sicher auch einer der Gründe, wieso immer mehr Menschen ein Burn-out haben. Wieso sie nicht mehr können. Die Anforderungen steigen und steigen. Immer mehr mit immer weniger Menschen. Das kann auf Dauer nicht gut kommen.
Normalität gibt es nicht mehr. Auf was kann man sich heute noch verlassen? Auf wen? Nun, ich denke, dass man sich einerseits auf den Wandel verlassen kann aber sicher auch auf die Familie. Doch auch sie sind der Zeit unterworfen. Auch sie sind Teil des Ganzen, so wie wir auch.
Nur einer ist dem allem nicht unterworfen. Nur einer kennt keine Zeit. GOTT. ER ist das oder besser geschrieben, DER Einzige, der die Normalität verkörpert. Nur bei IHM finden wir das, was ewig Bestand hat. Nur ER ist nicht vergänglich. Der Rest schon. Die Bibel beschreibt vieles. Sie beschreibt ewige Gesetzte. Diese müssen sich nicht ändern. Diese haben sich auch nicht geändert, und werden sich nicht ändern. Sie sind die Gesetze GOTTES. So haben wir wenigsten etwas, das Normal ist. Etwas, worauf wir uns verlassen können und sollen. Etwas das uns den Weg weisst.
Die Normalität ist etwas, was ich nicht kennen. Ich lebe mein Leben nach den Gesetzen GOTTES. Ich versuche sie so gut ich kann, einzuhalten. Versuche IHM zu gefallen. Das, gelingt mir auch nicht immer. Aber ich versuche es. Ich will es jeden Tag von neuem versuchen. Manchmal gelingt es mir, und manchmal eben nicht.
Normal ist für mich auch, dass ich jeden Tag bete. Dass ich dem HERRN danke. Danke für den Tag, für meine Frau, dafür dass ER mich gerettet hat. Das ist für mich Normalität. Das ist für mich etwas, was sich in all den Jahren nicht geändert hat. Für mich ist das sehr wichtig. Ich kann nicht damit leben, dass sich immer alles ständig ändert. Irgend etwas brauche ich, das sich nicht ändert. Dies ist GOTT. ER ist für mich die Ruhe. ER ist für mich der Rückzugsort. Da kann ich wieder neue Energie tanken. Kann so sein, wie ich bin. Kann normal sein. Muss nicht müssen. Muss keinen Ansprüchen genügen. Kann so sprechen, wie ich will. Muss auf nichts achten. Der HERR hört mir immer zu. ER ist immer an meiner Seite. Das ist auch etwas Normales.
GOTT ist und sollte für den Menschen normal werden. Es sollte normal sein, dass wir mit GOTT leben. Das wir erkennen, dass wir durch GOTT leben dürfen und können. Es sollte normal sein, dass wir die Liebe GOTTES erfahren dürfen. Aber leider ist das nicht normal. Für viele ist es normal, nicht zu wissen, wer sie sind. Es ist normal, das sie sich immer ablenken müssen. Dass sie immer MÜSSEN. Nun, sie würden erkennen, das wenn sie mit GOTT wären, dies alles nicht mehr müssten. Das MÜSSEN würde verschwinden. Das Normal würde einkehren. GOTT.
Die heutige Welt ist für mich sehr schwierig geworden. Alles ist laut, schnell und hektisch. Alle stressen immer. Sind nur noch an sich interessiert. Wollen alles jetzt und gleich. Sie können nicht ruhen. Sie können nicht mal anhalten. Immer geht es vorwärts. Nichts wird mehr normal. Normal ist nur noch die stetige Veränderung. Und genau darum ist der Glaube wichtiger den je. Er gibt uns den Halt und die Ruhe. Er gibt uns neue Gedanken und auch einen Sinn.
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