Etwas über 100 Tage ist Papst Franziskus im Amt. Er der aus Lateinamerika kommt. Ein Novum in der Kirchengeschichte. Und er hat gleich Akzente gesetzt. Er wohnt nicht in der päpstlichen Wohnung. Er zeigt Demut. Er zeigt sich als Diener Gottes. Er zeigt der Welt, das auch ein Papst arm leben kann. So gut es ein Papst eben kann. Doch auch er hat einen Makel. Dieser ist aber auf die Kurie zurückzuführen. Es ist das Thema der Frauen in der Kirche. Auch er will nicht, dass sie Priester werden können. Er will nicht dass sie sich weihen lassen können. Wieso nicht? Was spricht dagegen? Nichts. Die Frauen sind genau so von GOTT, wie die Männer. Niemand kann den Anspruch erheben, dass nur er das alleinige Recht hat, GOTT zu dienen. Frauen wie Männer haben das gleiche Recht vor GOTT.
Frauen spielen in der Bibel eine sehr wichtige Rolle. Auch wenn diese von Männern geschrieben wurde. So ist dich klar sichtbar, welche Bedeutung sie haben. Da ist sicher die Maria von Magdala. Sie ist der 13. Jünger gewesen. Weder Hure noch sonst was. Die Kirche hatte sie zu dem gemacht. Sie war die wichtigste Verbündete von Jesus. Dies zeigt, das Jesus keinen Unterschied machte. ER akzeptierte alle Menschen. Ich denke, dass ist das wichtigste Wort: "Menschen". Wir alle sind Menschen. Es kommt nicht auf das Geschlecht an, sondern auf die Einstellung zu GOTT. Das ist das Wichtigste. Das sehen die Kirchenobersten aber leider nicht. Sie denken, dass ihre Macht eingeschränkt würde. Dass sie nicht mehr die Kontrolle haben. Aber darum geht es gar nicht. Die Kirche hat den Auftrag, dem HERRN zu dienen, nicht zu herrschen. Sie muss die Menschen so nehmen wie sie sind, und keine 2 Klassen Gesellschaft bilden.
Aber es sind nicht nur die Frauen. Es sind auch die Geschiedenen, die nicht verheirateten. Diese werden von der Kirche immer noch wie Aussatz behandelt. Dabei geht auch das ohne Probleme. Die Bibel nimmt dazu klar Stellung. Es kann nicht sein, dass die Obersten der Kirche das nicht sehen wollen. Ich denke, sie sehen es, benutzen ihr Wissen um Macht auszuüben. Kontrolle. Sie wollen bestimmen. Dabei ist es das Evangelium welches bestimmen soll. Es ist die Basis von allem. Es ist das Fundament.
Dank dem Evangelium wissen wir, was wir tun sollen und was nicht. Auch, was uns frei macht, und was nicht. Da steht nichts von Macht und Kontrolle. Da steht nichts, das Frauen keine Priester werden können. GOTT ist weder Mann noch Frau. Er hat kein Geschlecht. ER hat dies erschaffen, dass Mann und Frau Eins werden können. Sie gehören zusammen. Nur zusammen sind sie stark. Beide Geschlechter brauchen einander. Beide Geschlechter sind gleichgestellt vor GOTT.
Wieso das GOTT so gemacht hat, wissen wir nicht. Das spielt auch keine Rolle. Es ist so, und wir haben uns dem zu fügen. Wir sind damit aufgewachsen, dass es zwei Geschlechter gibt. Und ich denke, es ist gut so. Denn alles was GOTT erschaffen hat, ist gut. ER kann nichts schlechtes erschaffen. Auch wen wir denken, dass ER das macht. All die Kriege, die Seuchen, die Krisen. All das gehört zum göttlichen Plan. ER hat uns eines freien Willen gegeben. Diesen nutzen wir auch. So sehr, dass wir uns selber zerstören. Dabei haben wir den freien Willen bekommen, dass wir uns für GOTT oder gegen IHN entscheiden können. ER will ja keine Marionetten. ER will das wir uns entscheiden. Dies sollten wir auch tun. Nicht gegen GOTT, sondern für GOTT.
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