Am letzten Donnerstag war Auffahrt. Wieder einmal ein freier Tag welcher von der katholischen Kirche kommt. Die Leute haben dies genutzt, um in den Süden zu stehen. Fahren war ja nicht. Denn es herrschte Stau vor den Gotthard. Wie jedes Jahr. Die Leute wissen einfach nicht mehr, was sie mit der freien Zeit anfangen sollen. Statt ruhige Tage zu verbringen, stehen sie im Stau. Statt sich zu erholen stehen sie Schlange. Statt dem HERRN zu gedenken, denken sie nur an sich.
Ich habe die freien Tage genutzt, um diese mit mit meiner Frau zu verbringen. Wir waren nirgends. Haben die Zeit zu zweit genossen. Für mich war das mehr als Ferien. Ich konnte mich so besser erholen, als wenn ich im Stau gestanden hätte.
GOTT liebt uns. ER will, dass wir es gut haben. Ich bitte den HERRN jeden Abend um Kraft und Ruhe für den nächsten Tag. Das Leben mit dem HERRN ist für mich das Wichtigste. ER schaut zu mir. ER ist immer bei mir. Mein Leben bestimme nicht ich, sondern der HERR. Dies ist, wie ich schon so viele Male geschrieben haben, nicht mehr "in". Die Leute wollen selber bestimmen. Sie meinen, dass GOTT nicht weiss, was sie brauchen. Sie wissen es besser. Doch da irren sie. Denn niemand kennt uns besser, als der HERR. ER wird ja auch der Schöpfer genannt. Diese Bezeichnung ist wörtlich zu nehmen.
Ich bin auch gegen den Sonntags-Glauben. Man geht zur Kirche, nur weil es Sonntag ist. Ich gehe nie zur Kirche. Meine Kirche ist mein Körper. GOTT hat selber gesagt, das unsere Körper SEIN Tempel ist. Wieso also nicht zur Kirche gehen? Kirchen braucht es. Doch sicher. Aber für mich ist das nichts. Denn ich kann nicht mit vielen Menschen zusammen sein. Viele Menschen bringen mich aus dem Konzept. Ich sehe nicht mehr klar. Also lasse ich es bleiben. Ich lebe also ohne Kirche mit GOTT. Obwohl ich mich als sehr gläubigen Katholiken bezeichne. Ich lebe meinen Glauben auch nicht so, wie es die Kirchenväter wollen, sondern so, wie es in der Bibel steht. Und zwar im NT und nicht im AT. Ich versuche so zu leben, wie es Jesus gelehrt hatte. ER hatte uns ja Grundsätze und Regeln gegeben. Diese versuche ich einzuhalten so gut ich eben kann. Doch ich beharre nicht stur darauf, wie die Fanatiker, die meinen, nur sie haben das absolute Wissen. Dies würde ich mir nie anmassen. Doch ab und zu eine Weisheit aus der Bibel bringt auch anderen Menschen etwas. Nur sagen, woher ich es habe, zu ich nie. Wenn es sie interessieren würde, so würden sie fragen. Solange aber niemand fragt, lasse ich es bleiben. Ich will niemanden meinen Glauben aufzwingen. Das bringt nichts. Der Glaube findet einem und nicht wir den Glauben. Wenn wir reif sind für den HERRN, gibt ER sich zu erkennen, das wir erleben, das ER der HERR ist. Daher missioniere ich auch nicht. Menschen können nicht zu einem Glauben gezwungen werden. Den glauben tut man nicht mit dem Mund, sondern mit dem Herzen. Gebete nachsprechen kann jeder, doch sie auch so meinen, ist eine andere Sache. Zudem halte ich mich nicht mit Gebetsformeln auf, sondern bete in meiner Sprache, in meinen Worten. Der HERR versteht mich sehr gut. Es gibt keine Probleme. Schliesslich, hatte ER mich ja geschaffen. Also kann ich vor dem HERRN so sein wie ich bin. Die Priester meinen immer, das wir GOTT nur gefallen, wenn wir so sind, wie sie es sagen. Wenn wir genau das machen, was sie sagen. Das ist falsch. In der Bibel steht alles, was wir wissen müssen. Wir sollen uns auf sie verlassen. Und auf GOTT. ER lehrt uns alles, was wir brauche. So war und ist es bei mir. GOTT ist meine Lehrer und Lehrmeister. Dank IHM habe ich erkannt, was für mein Leben wichtig ist und was nicht. Was ich will und was nicht.
Dies ist für mich das, was das Leben ausmacht. Das Wissen um GOTT aber auch das Wissen um sich selber.
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