In Europa ist ein Skandal um Lebensmittel, welche Pferdefleisch beinhalten, ausgebrochen. Die Politiker und Medien diskutieren ohne, dass sie eine Lösung finden. Das Problem ist scheinbar wirklich gross.
Ende dieser Woche wurde vorgeschlagen, dass diese Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden sollen. Dies hat die Meinung der Öffentlichkeit gespalten. Aber auch die der Hilfswerke und Kirchen. Die Politik ebenfalls. Dürfen Lebensmittel, bei welchen der Weg der Herstellung nicht 100% nachvollziehbar ist, verteilt werden? In der Schweiz ist es ganz klar verboten. Das Lebensmittelgesetzt verbietet es. Doch ist deswegen das Lebensmittel ungeniessbar oder giftig? Ich denke nein. Im Gegenteil, es ist einwandfrei. Doch das Gesetzt verbietet es. Auch kommen Bedenken auf, dass unsere Gesellschaft solche Probleme einfach an die Bedürftigen abschiebt. Wie wäre es, wenn diese mal gefragt würden? Was meinen die Betroffenen eigentlich dazu? Darüber habe ich nichts gelesen, oder gehört.
Die Kirche ist auch dagegen. Ich verstehe diese Haltung nicht. Sie hat den Auftrag von GOTT, für alle zu sorgen. Dies wäre doch mal wieder eine Möglichkeit, dies zu zeigen. Sich für die Armen einzusetzen. Aber es geht scheinbar um Meinungen und Macht. Die Armen bleiben dabei auf der Strecke.
GOTT gibt uns jeden Tag das, was wir brauchen, und noch viel mehr. Wieso also nicht auch solche Lebensmittel für die Armen? Wir sollten GOTT dankbar für SEINE Güte und Liebe sein. ER zeigt uns immer wieder Wege und Lösungen, welche wir nicht gleich sehen. Dieser Skandal ist doch mal wieder so ein Beispiel. Statt einwandfreie Lebensmittel weg zu werfen, sollten diese den Armen zugeführt werden. Es ist Winter und kalt. Etwas Warmes wäre sicher recht. Zudem wäre es auch mal eine Abwechslung. Nicht immer das Gleiche. Ich sehe das nicht so eng. Die Lebensmittel sind geprüft worden, und auch freigegeben worden. Sie sind also einwandfrei. Niemand hat gemerkt, dass Pferdefleisch drin ist. Der Anteil scheint scheinbar auch nicht so hoch zu sein.
GOTT gibt uns unser tägliches Brot. ER gibt uns täglich Kraft. Diese sollten wir alle nutzen, damit auch die Armen ein besseres Leben haben. Das Evangelium und der Glaube verpflichten uns dazu.
Jesus hätte sicher alles daran gesetzt, dass den Armen geholfen wird. Jesus sollte unser Vorbild sein. Und nicht die Politik und Macht. ER ist die Macht. ER ist der Schöpfer. Nicht unser Gesetz.
Beten wir also, dass dieser Skandal doch noch eine gute Wende nimmt. Dass diese Lebensmittel nicht einfach von unserer Gesellschaft vernichtet werden. Das ist für mich Sünde. Wir schauen einfach weg. Fühlen uns bedroht. Dabei ist keine Bedrohung in Sicht. Uns geht es gut. Wir haben keine grösseren Probleme und Sorgen. Diejenigen, welche auf der Strasse leben, schon. Sie kommen nicht mehr in den Genuss der Annehmlichkeiten unserer Gesellschaft. Sie sind Ausgestossene.
Bei Jesus muss aber niemand ausgestossen sein. ER nimmt alle auf. Egal was sie gemacht haben, oder sind. So sollten wir auch sein. GOTT gibt uns die Kraft und den Weg, welcher für uns bestimmt sind. IHM sollten wir trauen, und nicht den Politikern.
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