Bald ist die katholische Kirche ohne Papst. Ein neuer wird erst Mitte März gewählt. Dabei geht es sicher weniger darum, wer Christus auf Erden vertritt, als mehr darum, wer die Macht im Vatikan hat. Der Papst ist das Oberhaupt von ca 1,5 Milliarden Gläubigen. Er übernimmt eine riesen Verantwortung. Diese Verantwortung können nur die Besten übernehmen. Diejenigen, welche sehr fest im Glauben sind. Mit Macht hat das für mich nichts mehr zutun. Doch die Medien sehen das sicher anders. Sie wollen Schlagzeilen. Sie wollen Bilder. Dabei geht der Sinn des Papsttums verloren. Es geht nur noch um die Show, und nicht mehr um den Glauben. Das ist der moderne Zeitgeist. Alles muss Schlagzeile und IN sein. Auch der Papst.
Im Grunde genommen, sind wir Gläubige alle Päpste. Wir alle sind die Vertreter Christi auf Erden. Jeder der sich zu GOTT bekennt, ist sein Stellvertreter. Mit oder ohne Segen der Kirche. Das spielt dabei keine Rolle. Die Verantwortung ist die Selbe. Die GOTT gegenüber. Die den Anderen gegenüber. Gläubige sollten sich dessen bewusst sein. Der Glaube ist nicht einfach nur in einem Buch beschrieben. Oder durch den Bischof von Rom definiert. Nein, der Glaube ist das, was der Gläubige gegenüber GOTT ist und lebt. Dabei spielt die Religion nicht so eine Rolle. Wichtig ist nur, dass man zu ihr steht. Wer nach und mit der Religion lebt, erlebt ein anderen Leben. Ein anderes Bewusstsein für das Sein. Das Sein ist so nicht einfach existieren, sondern, wirklich zu leben.
Für mich sind Vorschriften nicht so sehr wichtig. Für mich ist es wichtig, dass ich mich täglich mit dem HERRN unterhalte, bete und an IHN denke. Das sind die drei Elemente, welche für mich gelebter Glaube sind. Nicht das Rezitieren von Bibelstellen oder dem Besuch einer Kirche. Glaube muss gelebt werden und nicht einfach ausgestanden. Nicht einfach nur eine Maske sein. Sondern tiefste Überzeugung. Dies ist nicht immer so einfach. Denn auch wir haben unsere Schwächen. Unsere Wünsche und Ängste. Wir alle sind nur Menschen. Dafür haben wir GOTT an unsere Seite. Wir können uns immer auf IHN verlassen.
Der Papst ist als nur eine Art Gesicht für uns aller. ER lebt vor, wie wir auch leben sollen. Dabei geht es nicht darum, wie er sein Amt zu führen und zu leben hat. Sondern, wie er uns das Evangelium nahebringt. Wir können so lernen, wie wir es auch machen könnten. Nur eben im Kleinen, und ohne Medien und 100'000 Zuschauer. Das Prinzip bleibt aber auch für uns das Selbe. Der Papst ist der oberste Hüter des katholischen Glaubens. Wir sind die Hüter des Geheimnisses um Jesus. Wir sind seine Hüter. Alle Gläubige sind das. Für mich ist der Papst eine wichtige Person. Wieso, weiss ich auch nicht. Ich achte darauf, was und wie er was sagt. Klar, ich sehe ein, dass nicht alles, was er sagt, auch meiner Meinung entspricht. Aber im grossen und Ganzen schon. Er ist für mich schon immer ein Vorbild gewesen. Ich sehe mich nicht als papsttreu, sondern einfach als eine Person, die den Papst respektiert und achtet. Er ist für mich derjenige, welcher der Welt das Evangelium bringt. Aber auch nach diesem lebt. Er kann es, da es sein Amt verlangt. Wir tun uns mit unseren Alltagen meist schwerer. Doch jeder Tag ist eine neu Chance besser zu werden. Glaube ist tägliches arbeiten mit GOTT. Die für mich schönste Arbeit, welche s gibt.
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