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Sonntag, 28. Oktober 2012

Das Wort zum Sonntag

Schnee. Die Welt ist auf einen Schlag ruhiger geworden. Die Mensche gehen nicht mehr raus. Sie bleiben lieber zu Hause. Was ja sein Gutes hat. Aber nicht nur die Menschen werden ruhiger, auch die Natur. Der Schnee versetzt die Welt in Ruhe.
Gestern war jedoch nichts davon zu merken. Es war Zahltag. Die Läden quollen von Menschen über. Alle mussten ihr Geld ausgeben. Wichtig. Denn was sollte man sonst tun? Der Zahltag ist da immer wieder willkommen. Denn so kann man endlich wieder der Langeweile entfliehen. Endlich wieder Dinge kaufen, die man nicht braucht, und nicht will. Sie aber trotzdem kauft. Eigentlich ist dagegen nichts einzuwenden. So brummt die Wirtschaft. Dies wiederum bedeutet Arbeitsplätze. Und doch ist es doch so, dass die Menschen nicht mehr wissen, was sie mit ihrere Freizeit anfangen sollen. Dies ist schade.
Heute ist ja mal wieder Sonntag. Also der Tag des HERRN. Ich selber sitze im Wohnzimmer vor meinem Netbook und schreibe diesen Artikel. Es ist meine Art, wie ich für den HERRN arbeite. Auch werde ich später zu meinen Eltern fahren. So wie jeden Sonntag. Es ist einfach der Tag, an welchem alles einwenig anders ist. Dies Zäsur ist meiner Meinung nach nicht schlecht. Im Gegenteil. Sie nimmt die Geschwindigkeit aus der Woche. Auch die Gedanken sind andere. Nicht immer nur müssen und wollen. Nein, es ist ein dürfen. Dies ist für mich der grosse Unterschied.
Besonders jetzt, wenn ich zum Fenster hinausschaue, sehe ich eine weisse Landschaft. Dies hat etwas beruhigendes an sich. Geniessen ist hier das Motto für mich. Einfach die Ruhe und das Weiss auf mich einwirken lassen, ohne an den Alltag zu denken.
Die Menschen sollten wieder vermehrt einfach mal Zeit für sich und den HERRN nehmen. Mit IHM den Tag geniessen und sich nicht sorgen, wie die Zeit rumgeht. Denn die Zeit sollte nicht einfach nur rumgehen, nein, man sollte sie nutzen. Carpe diem. Nutze den Tag. Dieses Motto ist schon sehr alt, aber immer noch gültig. Damit meine ich nicht, dass man einfach etwas machen sollte, sondern das was man macht, bewusst macht. Weniger ist mehr.
Die Bibel ist da doch eine sehr gute Alternative. In ihr zu lesen beruhigt doch sehr. Auch lernt man immer wieder etwas dabei. Mir hat es schon so viel geholfen. Besser als alle Bücher über Psychologie und Kommunikation. Sie zeigt mir, wie die Menschen wirklich sind, und was GOTT über uns denkt. Auch, wie wir uns verhalten sollten oder sollen. Dies ist für mich ein riesen Gewinn.
Geniessen wir also die Ruhe und den Schnee an diesem Sonntag und lassen uns von den Worten des HERRN leiten.

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