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Samstag, 26. Dezember 2015

Autismus und der Buddhismus

Der Buddhismus ist etwas, das immer vergessen geht. Er ist, so sagen die einen eine Religion die anderen meinen er sei eine Philosophie. Für mich ist er weder noch. Sondern ein Weg der gegangen werden kann um ein ruhigeres Leben zu führen. Bewusster zu leben. Steht der Buddhismus im Widerspruch zu den anderen Religionen? Ich denke nein. Wieso? Nun, er ist nicht für Egos. Sondern für Menschen die anderen helfen wollen. Im Sinne JESU. JESUS sagte uns, das wir recht leben sollen. Doch fragte ich mich immer, wie das gehen soll. Im Buddhismus fand ich die Antwort.
Auch so denke ich ist der Buddhismus etwas das Autisten helfen kann, mit der Alltag besser umzugehen. Dazu gehören die Veränderungen. Der Buddha lehrt, das sich alles immer verändert. Nichts ist zwei Mal. Alles ist JETZT. Dieser Gedanke erleichtert mir mein Leben sehr. Dabei geht es nicht darum einfach tun und lassen zu können, was ich will. Sondern, was mir und anderen dient. Der Buddha lehrt uns das was JESUS auch lehrte. Nur eben auf uns Menschen bezogen. Er lehrt uns den Weg zu GOTT. Den Weg, den JESUS ging. Nur dieser Weg macht den Menschen frei. Den ich weiss, das es keine Wahrheit gibt ausser die, das der HERR die Wahrheit ist.
Autisten halt sich sehr an logische Strukturen. Alles muss immer genau sein. Alles muss sein wie sie es wollen. Nur, dieses Denken ist hinderlich. Ich suchte also nach einer Lösung um meinen Geist zu erweitern. Nicht durch Formeln und Rituale. Nicht durch Lehren welche die Menschen auf der Basis von Religionen erschaffen haben. Ich suchte den Ursprung. Das was meinen Geist wirklich beruhigt. Meditation.
Sie ist etwas, das ich nie gemacht hatte. Ja, nicht mal daran dachte. Wieso sollte ich auch. Bis ich entdeckte, das mir die Meditation hilft. Es ist das Fokussieren auf das Nichts. Auf die Wahrheit. Zu erkennen was wichtig ist. Ruhe zu finden. Dazu bedarf es keiner Lehrer. Es bedarf keiner Menschen die meinen was richtig und falsch ist. Nein, GOTT alleine leitet einem. Wieso sollte ich mich auf Menschen verlassen? Sie verlassen einem eh immer. Nur GOTT nicht. In der Meditation fand ich einen Weg auch zu mir zu finden. So kann ich mich besser konzentrieren. Kann mit dem Leben besser umgehen. Kann besser mit Veränderungen umgehen.
Ist der Buddhismus also etwas das wider GOTT ist? Ich denke, nein. Denn alles ist durch GOTT geschaffen. Nur, in unserer Gesellschaft ist er nicht so bekannt und wird nur von Wenigen gelebt. Dabei ist er gerade für Autisten eine gute Möglichkeit zu erkennen, das sie nicht alleine sind. Das sie sich auf sich verlassen können. Sich erkennen können. Viele Autisten die ich kennen, können mit der Religion nichts anfangen. Für sie ist es nicht logisch, das etwas ausser ihnen ist. Nun, ich erkannte durch den Buddhismus das es GOTT gibt. Lernte durch den Buddhismus JESUS kennen. Das ist schon über 5 Jahre her. Dabei habe ich aber irgendwann vergessen, das es den Buddhismus gibt. Wieder entdeckt habe ich ihn. Dadurch kann ich wieder freier sein. Denn die Dogmen der Religion habe mich so sehr eingeschränkt, dass ich irgendwann nichts mehr tun konnte. Also versuchte ich mich zu erinnern, wie alles begann. Seither übe ich mich wieder in der Lehre des Buddha. Dabei ist aber zu beachten, das Buddha nicht GOTT ist. Das er nicht verehrt werden soll. Auch verehre ich mich selber nicht. Kein GOTT ist ausser GOTT! Das ist immer noch die Maxime. Es ist für mich einfach ein Weg, mein Leben im Sinne des HERRN zu leben und nicht GOTT zu vergessen. Den nur durch IHN bin ich. Nur durch IHN kann ich leben.
Ich fragte GOTT was ich tun muss, damit ich ruhiger leben kann. Damit ich mich nicht selber durch die Religion zerstöre. Mich innerlich kaputt mache. Die Antwort war, Buddhismus. Nun, einige mögen jetzt sagen, das ich mir das einbilde. Aber dem ist nicht so. Seither bin ich wirklich ruhiger. Nicht mehr gefangen in meinem Gedanken. Sondern ich kann freier denken. Ja freier leben.
Für Autisten ist es auch deshalb gut zu meditieren, weil sie so lernen ihre Gedanken besser in den Griff zu bekommen. Zu erkennen, dass sie auch etwas können und sind. Lernen auch auf sich zu hören und vertrauen.

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